La­schet: Ge­setz zum Koh­le­aus­stieg bis 20. No­vem­ber

Rheinische Post – Düsseldorf Mitte/West/Ost/Nord/Süd - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (mar) Nrw-mi­nis­ter­prä­si­dent Ar­min La­schet (CDU) hat Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Pe­ter Alt­mai­er (CDU) zu mehr Tem­po bei Koh­le­aus­stiegs­ge­setz auf­ge­for­dert. „Das Koh­le­aus­stiegs­ge­setz muss spä­tes­tens am 20. No­vem­ber im Ka­bi­nett sein, da­mit wir den ver­ein­bar­ten Zeit­plan für den Aus­stieg aus der Koh­le­ver­stro­mung über­haupt noch ein­hal­ten kön­nen“, sag­te der Nrw-mi­nis­ter­prä­si­dent un­se­rer Re­dak­ti­on. „Die Bun­des­re­gie­rung hat für das Koh­le­aus­stiegs­ge­setz jetzt schon mehr Zeit ge­braucht als die Koh­le­kom­mis­si­on für den ge­sam­ten Aus­stiegs­kon­sens“, kri­ti­siert Ar­min La­schet. Alt­mai­er ver­han­delt seit Mo­na­ten mit den Un­ter­neh­men des Braun­koh­le­ta­ge­baus über Ent­schä­di­gun­gen für den vor­zei­ti­gen Aus­stieg, vor al­lem mit RWE. Der Es­se­ner Kon­zern for­dert die Zah­lung von 1,3 Mil­li­ar­den Eu­ro pro Gi­ga­watt Braun­koh­le­strom, der aus­fal­len soll.

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