Drei­mal nichts trifft ins Herz des Pu­bli­kums

Die Band Drie keer niks be­geis­tert mit Witz, deutsch-nie­der­län­di­schem Sprach­ge­misch und bes­ter Mu­sik.

Rheinische Post Emmerich-Rees - - Emmerich -

(udo­eb) Je­der, der die Ta­ver­ne in El­ten kennt weiß, dass sie bei ei­nem Live-Kon­zert ei­ne ech­te Club­at­mo­sphä­re bie­tet. So auch jetzt pünkt­lich zum Jah­res­en­de beim Kon­zert von „Drie keer niks“. Über­setzt al­so „Drei­mal nichts“. Aber da­von kann nicht die Re­de sein. Sie müss­ten ei­gent­lich „Drie keer heel veel“hei­ßen. Was die­se Jungs an Live-At­mo­sphä­re rü­ber­brin­gen, muss man er­lebt ha­ben.

Lead­sän­ger und Mund­har­mo­ni­ka­spie­ler Pas­cal Mul­der singt nicht nur, er be­herrscht auch sein In­stru­ment per­fekt und hat die be­son­de­re Ga­be, das Pu­bli­kum mit­zu­neh­men. Sei­ne Ge­s­angs­stü­cke be­herrscht er aus dem Eff­eff aber die Leu­te „mit­zu­neh­men“, das kann man nicht ler­nen. Mit viel Hu­mor sind die Stü­cke ge­würzt und zwi­schen­zeit­lich be­ste­hen sie aus ei­nem Sprach­ge­misch von Nie­der­län­disch, El­tens Platt und Deutsch. Der Ti­tel z.B. „Leck mi­en al­le­mal de Söck“han­delt da­von, dass es ei­nem doch ein­fach egal sein soll­te, was die an­de­ren von ei­nem den­ken.Wenn Pas­cal singt: „Ruft dei­ne Schwie­ger­mut­ter wie­der an“ant­wor­tet das Pu­bli­kum „Leck mi­en al­le­mal de Söck“. Un­ter­stützt wird er von den wei­te­ren Mu­si­kern. Das sind sei­ne Brü­der Paul Mul­der (Gi­tar­re und Back­ground), der in den Nie­der­lan­den als Dia­lekt-Sin­ger-Song­wri­ter und auch in Re­gio­nal­sen­dern un­ter­wegs ist, so­wie Wim Mul­der (Bass und Back­ground) und der her­vor­ra­gen­de Schlag­zeu­ger Jo­han Hen­driks. Was er an den Drums leis­tet, ist mehr als hö­rens­wert. „Er ist welt­be­kannt in Lo­bith“, sagen die Mul­ders-Brü­der.

2019 be­steht die Band 20 Jah­re und kann schon ei­nen at­trak­ti­ven Auf­tritt ver­bu­chen: Am 2. Fe­bru­ar ist sie im Schil­der­hu­is in Lo­bith Vor­grup­pe der Cap­puc­ci­nos. Auch ste­hen wie­der die Sit­zun­gen in El­ten an, wo man die Band be­wun­dern kann. Mit Mu­sik von Blues bis Rock kommt sie ge­ne­ra­ti­ons­über­grei­fend an.

Auch im Lau­fe der Ver­an­stal­tung ström­ten noch die Fans in die Ta­ver­ne. Es liegt an dem En­thu­si­as­mus, mit dem die Band ih­re Lie­der dar- bie­tet. Mit „Sa­bi­ne-Sa­bi­ne, du klei­ne sü­ße Bie­ne“spiel­te sie sich ins Pu­bli­kums­herz. Nicht nur der Ge­sang und der Witz ist herr­lich, auch die Tat­sa­che, dass im kri­sen­ge­schüt­tel­ten Eu­ro­pa, das ver­ein­te Eu­ro­pa ge­lebt wird – durch Mu­sik und Sym­pa­thie.

Man darf auf die nächs­ten Auf­trit­te der Trup­pe ge­spannt sein, wenn es wie­der heißt: „Bes­ser ge­sel­lig, als per­fekt“.

FO­TO: LINDEKAMP

Die Drie keer niks spiel­ten am Sams­tag in der Gast­stät­te Ta­ver­ne in El­ten.

Au­ßer­dem er­rei­chen Sie Re­dak­teur Mar­kus Bal­ser heu­te von 10 bis 11 Uhr un­ter der Ruf­num­mer 02822 922074.

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