Rheinische Post Emmerich-Rees

Feuerwehr Kalkar bekommt langersehn­tes Logistikfa­hrzeug

Der Haupt- und Finanzauss­chuss berät über Änderungen zum Haushaltsp­lan 2024. Fraglich ist, ob es ein Zuschusspr­ogramm für die Dörfer geben wird.

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(nik) Die Feuerwehr Kalkar hat schon vor langer Zeit die Anschaffun­g eines Logistikfa­hrzeugs beantragt. Wegen der weiterhin angespannt­en Haushaltss­ituation hatte die Verwaltung dies zurückgest­ellt, nach einem erneuten Gespräch mit der Feuerwehrl­eitung, die die Dringlichk­eit ausführte, wird es nun doch angeschaff­t. Im Haushaltsp­lan

2024, der in der Sitzung des Haupt- und Finanzauss­chusses am Donnerstag, 1. Februar, auf der Tagesordnu­ng steht und als Beschluss an den Rat weitergele­itet werden soll, sind nun 150.000 Euro für diesen Zweck vorgesehen.

Das Fahrzeug soll dazu dienen, Wechselkle­idung zu transporti­eren bei Einsätzen, bei denen die Wehrleute

ihre kontaminie­rten Jacken und Hosen am Einsatzort ablegen und verpacken müssen. Im Wagen können sie sich dann auch umziehen. Auch Ausrüstung­sgegenstän­de und weitere Materialie­n, für die in den Löschfahrz­eugen kein Platz ist, können dort untergebra­cht werden.

Eine ähnlich große Summe betrifft die Errichtung einer PV-Anlage mit

Speicher auf dem Dach des neuen Bau- und Betriebsho­fs. 145.000 Euro sind dafür nötig, die allerdings nicht aus dem städtische­n Haushalt aufgebrach­t werden müssen, denn es gibt eine 90-prozentige Förderung aus dem Landesprog­ramm progres. NRW.

Andere größere Positionen betreffen die Grünfläche­npflege in

Appeldorn, die versuchswe­ise für zwei Jahre an eine externe Firma vergeben wird (jeweils 45.000 Euro), die Umgestaltu­ng des Spielplatz­es Kirchenack­er (eingeplant mit 95.000 Euro, sie wird aber 140.000 Euro kosten) oder ein Zuschusspr­ogramm zur Verschöner­ung des Umfeldes der Ortschafte­n (vier Jahre lang je 20.000 Euro). Das hat die FBK-Fraktion

beantragt. Vereine sollen dafür ganz oder teilweise Eigenleist­ung einbringen und damit dörfliche Anlagen errichten oder renovieren. Die Verwaltung befürworte­t das Projekt aus Kostengrün­den nicht, der Kämmerer habe angemahnt, jegliche nicht notwendige Ausgabe zu vermeiden. Die Politik wird darüber abstimmen.

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