Busch geht von Lür­rip nach Süch­teln

Den Ab­gang des Füh­rungs­spie­lers kann der Be­zirks­li­gist nur schwer kom­pen­sie­ren.

Rheinische Post Erkelenz - - Mönchengla­dbacher Sport - VON HORST HÖCKENDORF

FUSSBALL, BE­ZIRKS­LI­GA Es sind kei­ne gu­ten Nach­rich­ten für den Be­zirks­li­gis­ten SV Lür­rip. Nach­dem Ni­co Kö­nigs sei­ne ak­ti­ve Lauf­bahn be­en­det hat, geht in To­bi­as Busch ei­ne wei­te­re Säu­le im Lür­ri­per Spiel von Bord. Busch wech­selt zum Lan­des­li­gis­ten ASV Süch­teln.

Für Busch ist es ei­ne klei­ne Rück­kehr nach Süch­teln, für das er drei Spiel­zei­ten lang die Fuß­ball­schu­he schnür­te. „Mit 30 Jah­ren ist es si­cher die letz­te Mög­lich­keit für mich, noch ein­mal et­was hö­her zu spie­len. Nach mei­ner langen Krank­heit füh­le ich mich der­zeit für das Aben­teu­er Lan­des­li­ga gut ge­rüs­tet, möch­te es mir aber sel­ber auch noch­mal be­wei­sen. Ich dan­ke dem SV Lür­rip, der mir im­mer wie­der hilf­reich zur Sei­te ge­stan­den hat. Auf je­den Fall möch­te ich mei­ne Kar­rie­re in Lür­rip aus­klin­gen las­sen, so­fern man mich dann dort noch ha­ben möch­te“, sagt Busch über die Hin­ter­grün­de sei­nes über­ra­schen­den Wech­sels. Da­bei gab er dem Wer­ben des ASV, der es be­reits zwei­mal ver­geb­lich ver­sucht hat­te, nun nach und sag­te zu.

Für Lür­rips Trai­ner Do­mi­nik Pas­cul­li er­öff­net sich da­durch ei­ne neue Bau­stel­le. „To­bi war ein emi­nent wich­ti­ger Spie­ler für uns. Manch­mal war er kaum zu se­hen, war aber der Spie­ler, der mit ei­ner ein­zi­gen Ak­ti­on das Spiel ent­schei­den konn­te. Er wird uns als Le­a­der und auch als Tor­schüt­ze dem­nächst si­cher­lich feh­len“, er­klärt der Coach. „Wir ha­ben zwar in Den­nis Rich­ter vom 1. FC Vier­sen und Da­rio Can­ci­an vom Po­li­zei SV zwei Spie­ler für die kom­men­de Sai­son ver­pflich­ten kön­nen, aber die Lü­cke, die To­bi hin­ter­lässt, ist in der Kür­ze der Zeit nicht zu fül­len, zu­mal auch die in­ter­es­san­ten Spie­ler be­reits vom Markt sind. Zu­dem wird uns Yil­maz Top­cu ei­ne Zeit­lang we­gen sei­nes Stu­di­ums feh­len. Und die an­de­ren neu­en Spie­ler sind noch jung und brau­chen ih­re Zeit, um Er­fah­rung zu sam­meln und auch wei­ter­zu­ge­ben“, fügt Pas­cul­li noch an.

Der Wech­sel ge­schah aber nicht hin­ter­rücks, wie bei­de Sei­ten er­klär­ten. „Ich war im­mer auf dem Lau­fen­den, was die Ge­sprä­che von To­bi mit dem ASV be­tra­fen“, sagt der Coach, was auch Busch so be­stä­tigt. Zu­min­dest freut sich Busch auf sein neu­es Auf­ga­ben­ge­biet und hofft, in Süch­teln mit der dor­ti­gen Neu­aus­rich­tung auch et­was be­we­gen zu kön­nen. „Aber ich bin ja nicht aus dem Fo­kus, ich blei­be ja im Fuß­ball-Kreis“, so Busch wei­ter. Und Pas­cul­li meint, dass „To­bi im­mer ei­ner von uns blei­ben wird. Zu ei­ni­gen Fei­er­lich­kei­ten des SV Lür­rip wer­den wir ihn auf je­den Fall be­grü­ßen kön­nen“.

FO­TO: DIWI (ARCHIV)

To­bi­as Busch wech­selt aus der Be­zirks­in die Lan­des­li­ga.

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