Al­de­ker­ker stellt sich der Voice-Ju­ry

Lars Kam­phau­sen singt am Sonn­tag bei den „Blind Au­di­tions“der Cas­ting-Show. Mit dem Song „Traum“will er die Coa­ches da­von über­zeu­gen, ihn in ihr Team auf­zu­neh­men. Ob er Er­folg hat, ist auf SAT 1 zu se­hen.

Rheinische Post Geldern - - Kultur Im Gelderland - VON SE­BAS­TI­AN LATZEL

ALDERKERK Für das Cas­ting such­te er sich ei­nen nicht ganz so be­kann­ten Song aus. Lars Kam­phau­sen sang „Fight to for­gi­ve“von Mi­ke Di­gnam, be­glei­te­te sich da­zu selbst auf der Gi­tar­re und über­zeug­te das Voice-Aus­wahl­team. Der 19-Jäh­ri­ge aus Al­der­ker be­kam sein Ti­cket für die „Blind Au­di­tions“bei der Cas­ting­show „Voice of Ger­ma­ny“. Hier stell­te er sich mit „Traum“von „Cro“dem Ur­teil der Coa­ches. Für „The Voice“hat­te Lars das Stück kom­plett um­ge­krem­pelt, das Tem­po raus­ge­nom­men und ei­ne Akus­tik­bal­la­de aus dem Hip-Hop-Song ge­macht. „Die Band hat da­zu noch ein tol­les Ar­ran­ge­ment ge­schrie­ben, es war ein­fach klas­se, hör­te sich geil an“, er­zählt der jun­ge Mu­si­ker.

Ob es am En­de ge­reicht hat und sich tat­säch­lich ein Coach um­ge­dreht hat, das ist noch ge­heim. Noch darf Lars Kam­phau­sen nicht ver­ra­ten, ob er nach der Sen­dung wei­ter im Ren­nen ist. Aber Ge­heim­hal­tung scheint ihm oh­ne­hin zu lie­gen. Denn er hat­te kei­nem da­von er­zählt, dass er bei der Cas­ting-Show mit­macht. „Ich hat­te schon län­ger dar­über nach­ge­dacht, bei ,The Voice’ an­zu­tre­ten. Als ich das Fach­abi in der Ta­sche hat­te, ha­be ich ge­dacht: Das ist der rich­ti­ge Zeit­punkt“, er­zählt er. Al­so mel­de­te er sich an, aber oh­ne je­man­dem da­von zu er­zäh­len. In­zwi­schen hat es sich na­tür­lich her­um­ge­spro­chen, dass der 19-Jäh­ri­ge in der pro­mi­nen­ten Show zu se­hen ist. Am Sonn­tag wird sein Auf­tritt bei den „Blind Au­di­tions“zu se­hen sein. Von den Coa­ches ist er auf je­den Fall schon mal an­ge­tan, ei­nen Wunsch­kan­di­da­ten hat er nicht. „Aber vie­le sa­gen, dass ich vom Mu­sik­stil am ehes­ten zu Mark Fors­ter pas­sen wür­de.“

Mu­sik ist die gro­ße Lei­den­schaft von Lars. In der drit­ten Klas­se mit acht Jah­ren be­kam er sei­ne ers­te Gi­tar­re. Mit ei­ner Schul­freun­din macht er Mu­sik, hat schon ein paar klei­ne­re Auf­trit­te ge­habt. Er sieht sich selbst im Sin­ger-/Song­wri­ter-Be­reich und steht auf In­die-Pop.

An ei­ne Kar­rie­re im Mu­sik­busi­ness denkt er noch nicht so rich­tig. Er stu­diert So­zia­le Ar­beit in Düsseldorf und ist in die­sem Be­reich schon län­ger ak­tiv. Er en­ga­giert sich im

„Als ich das Fach­abi in der Ta­sche hat­te, ha­be ich ge­dacht: Das ist der rich­ti­ge Zeit­punkt“Lars Kam­phau­sen

Frei­zeit­treff Blue Po­int der Le­bens­hil­fe. „Ich fin­de es wich­tig, dass ich da­mit den Pra­xis­be­zug ha­be“, sagt er. Zum Ge­sang kam er nur zu­fäl­lig durch ei­nen Tipp sei­ner Gi­tar­ren­leh­re­rin. „Ich konn­te kei­ne No­ten le­sen, und mei­ne Leh­re­rin hat mir ge­ra­ten, mir über lei­sen Ge­sang die Tö­ne zu mer­ken. Al­so ei­gent­lich sin­ge ich nur, weil ich Gi­tar­re ler­nen will.“

In sei­ner Frei­zeit be­sucht Lars mög­lichst häu­fig Mu­si­kfes­ti­vals. „Am liebs­ten wür­de ich mal zu Rock am Ring und zum Hur­ri­ca­ne. Und mein gro­ßer Traum ist es na­tür­lich, mal Head­liner ei­nes Fes­ti­vals zu sein.“Vor­stel­len könn­te er sich erst ein­mal, bei Cou­ra­ge in Moyland auf­zu­tre­ten. „Das wä­re ein coo­les Ding“, sagt er.

Wie er ab­ge­schnit­ten hat, ist am Sonn­tag, 11. No­vem­ber, ab 20.15 Uhr auf SAT 1 zu se­hen.

FO­TO: KOWALSKI

Lars Kam­phau­sen stell­te sich den Coa­ches.

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