WOHN­GELD-AF­FÄ­RE

Rheinische Post Goch - - WIRTSCHAFT -

AT­HEN (rtr) Grie­chen­lands Wirt­schafts­mi­nis­ter Di­mi­tri Pa­pa­di­mi­triou hat in ei­ner Af­fä­re um Miet­zu­schüs­se sei­nen Rück­tritt ein­ge­reicht. Kurz zu­vor war be­reits sei­ne Frau, Vi­ze-Ar­beits­mi­nis­te­rin Ra­nia An­to­no­pou­lou, ent­las­sen wor­den. An­to­no­pou­lou hat­te Me­dien­be­rich­ten zu­fol­ge ein spe­zi­el­les Wohn­geld von 1000 Eu­ro im Mo­nat kas­siert, das zwar auch Ab­ge­ord­ne­ten ge­setz­lich zu­steht. Da in Grie­chen­land aber ein Drit­tel der Be­völ­ke­rung in Ar­mut lebt, war die Kri­tik an dem Paar ge­wach­sen. In Me­di­en wur­de es als „reichs­tes Paar der Re­gie­rung“be­zeich­net. Ei­nen Miet­zu­schuss kön­nen die­je­ni­gen be­zie­hen, die ei­nen Zweit­wohn­sitz im Zen­trum At­hens ha­ben. Ab­ge­ord­ne­te in Grie­chen­land ver­die­nen et­wa 5000 Eu­ro im Mo­nat, ein nor­ma­ler Be­schäf­tig­ter kommt im Durch­schnitt auf 770 Eu­ro.

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