Ex-Prä­si­dent Gül tritt nicht ge­gen Er­do­gan an

Rheinische Post Goch - - POLITIK -

ISTANBUL (dpa) Der ehe­ma­li­ge tür­ki­sche Prä­si­dent Ab­dul­lah Gül ver­zich­tet bei der vor­ge­zo­ge­nen Wahl des Staats­chefs im Ju­ni auf ei­ne Kan­di­da­tur ge­gen Amts­in­ha­ber Re­cep Tay­yip Er­do­gan. Sein Na­me sei oh­ne sei­ne Ein­wil­li­gung von ei­ner klei­nen is­la­mi­schen Par­tei in den Ring ge­wor­fen wor­den, sag­te Gül am Wo­chen­en­de. Er hät­te nur im Fal­le ei­ner Un­ter­stüt­zung durch ei­ne grö­ße­re Be­we­gung ei­ne Kan­di­da­tur in Er­wä­gung ge­zo­gen. Ei­ne sol­che Be­we­gung sei aber nicht zu­stan­de ge­kom­men. Die At­mo­sphä­re in der Tür­kei vor der Wahl wer­te­te Gül als ne­ga­tiv. „Die Tür­kei hat lei­der kei­ne po­si­ti­ve Agen­da“, sag­te er. Gül warn­te vor ei­ner Po­la­ri­sie­rung und sag­te zu­dem, es ge­be zu­neh­men­de Sor­gen über die wirt­schaft­li­che Si­tua­ti­on des Lan­des.

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