Ver­fas­sungs­schutz ver­schwieg In­for­man­ten

Rheinische Post Goch - - Politik -

BERLIN (dpa) Im Fall des An­schlags auf den Ber­li­ner Weih­nachts­markt gibt es neue Vor­wür­fe ge­gen das Bun­des­amt für Ver­fas­sungs­schutz. Meh­re­re Me­di­en be­rich­te­ten, Ver­fas­sungs­schutz-Prä­si­dent Hans­Ge­org Maa­ßen ha­be ver­sucht, die Rol­le sei­ner Be­hör­de ge­heim zu hal­ten. Dies ge­he aus ei­nem in­ter­nen Pa­pier her­vor, das Mit­ar­bei­ter für Maa­ßen er­stellt hät­ten. Der Text dien­te dem­nach der Vor­be­rei­tung ei­nes Ge­sprächs mit dem Ber­li­ner In­nen­se­na­tor im März 2017 – drei Mo­na­te nach dem An­schlag. In dem Do­ku­ment hei­ße es über den Ein­satz ei­nes V-Man­nes im Um­feld der vom spä­te­ren At­ten­tä­ter Anis Am­ri fre­quen­tier­ten Fus­si­let-Mo­schee: „Ein Öf­fent­lich­wer­den des Qu­el­len­ein­sat­zes gilt es schon aus Qu­el­len­schutz­grün­den zu ver­mei­den“.

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