Feu­er­wehr ret­tet Pfer­de aus Mo­rast

Die Kle­ver Feu­er­wehr muss­te am Mitt­woch zu ei­nem un­ge­wöhn­li­chen Ein­satz aus­rü­cken: Zwei Pfer­de wa­ren bis zum Hals im Mo­rast ver­sun­ken. Nach mehr als drei St­un­den konn­ten sie be­freit wer­den.

Rheinische Post Goch - - Blickpunkt Kleve -

KLE­VE (lu­kra) Tie­ri­scher Ein­satz mit glück­li­chem En­de: Am Mitt­woch ge­gen 10.30 Uhr war die Feu­er­wehr zur ei­ner Tier­ret­tung im Orts­teil Düf­fel­ward ge­ru­fen wor­den. Ein Land­wirt hat­te be­merkt, dass zwei Pfer­de in ei­nen ver­meint­lich aus­ge­trock­ne­ten Kolk ge­ra­ten wa­ren und bis zum Hals im Mo­rast steck­ten, aus dem sie aus ei­ge­ner Kraft nicht mehr her­aus­ka­men.

Mehr als drei St­un­den dau­er­te der Ein­satz, schon das Er­rei­chen der ver­sun­ke­nen Tie­re ge­stal­te­te sich we­gen des auf­ge­weich­ten Bo­dens als kom­pli­ziert. Der her­bei­ge­ru­fe­ne Tier­arzt konn­te zu­nächst nur per Schlauch­boot an die Tie­re her­an.

Da­nach war Krea­ti­vi­tät ge­fragt: Ein orts­an­säs­si­ges Tief­bau­un­ter­neh­men rück­te mit meh­re­ren Bag­gern an der Ein­satz­stel­le an. Auch Me­tall­plat­ten zur Sta­bi­li­sie­rung des Un­ter­grun­des wur­den an­ge­for­dert.

Ge­gen 12.50 Uhr konn­te dann das ers­te Tier mit Hil­fe ei­nes Ket­ten­bag­gers aus dem Kolk ge­zo­gen wer­den. Das zwei­te Pferd wur­de schließ­lich ge­gen 14 Uhr be­freit. Be­tei­ligt an der Ret­tung der Pfer­de wa­ren ins­ge­samt 18 Ein­satz­kräf­te der Lösch­grup­pen Düf­fel­ward und Kee­ken, so­wie des Lösch­zugs Rin­dern und der Be­diens­te­ten der Stadt Kle­ve. Lei­ter die­ses, auch für die Kle­ver Feu­er­wehr nicht ganz all­täg­li­chen, Ein­sat­zes war Stadt­brand­in­spek­tor Da­ni­el Scholz.

FO­TOS: FEU­ER­WEHR

Mit ei­nem Ket­ten­bag­ger ver­such­te die Feu­er­wehr, die Tie­re zu be­frei­en.

Mit ver­ein­ten Kräf­ten wur­den die Pfer­de her­aus­ge­zo­gen. 18 Ein­satz­kräf­te wa­ren vor Ort.

Auf­grund des auf­ge­weich­ten Bo­dens kam der Tier­arzt zu­nächst nur mit ei­nem Schlauch­boot zu den Tie­ren.

Die Tie­re wa­ren in den Mo­rast ge­ra­ten und konn­ten sich nicht mehr selbst aus der La­ge be­frei­en.

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