So et­was wür­de sie nie sa­gen ....

Rheinische Post Hilden - - DÜSSELDORFER STADTPOST -

Wer rei­tet so spät durch Nacht und Wind? Wer jetzt mit „Paul Scho­cke­möh­le“ant­wor­tet, weiß zu­min­dest, dass die fol­gen­den Sät­ze nicht so ganz ernst ge­meint sind. Was aber nicht heißt, dass die fol­gen­de Ge­schich­te nicht mal ir­gend­wann tat­säch­lich in Düs­sel­dorf pas­siert ist. Vor Ge­richt stand vor ei­ni­gen Jah­ren ei­ne Da­me mitt­le­ren Al­ters, weil sie mit der Po­li­zei in Kon­flikt ge­ra­ten war. Als Bei­fah­re­rin ver­tei­dig­te sie recht of­fen­siv die Fahr­küns­te ih­res Man­nes, der nach An­sicht ei­nes Po­li­zei­be­am­ten zu spät ge­bremst ha­ben soll. Der Po­li­zist sag­te dem Rich­ter, die Frau ha­be „Du Mäd­chen“zu ihm ge­sagt. Die Frau be­haup­te­te aber steif und fest, sie ha­be nur „ein Mär­chen“ge­sagt. Aber wie das manch­mal so ist, hat­te nicht nur ein Po­li­zist das Wort „Mäd­chen“ge­hört, son­dern zwei an­de­re Be­am­te auch. Ge­gen die Aus­sa­gen von drei Po­li­zis­ten im Zeu­gen­stand hat man ei­gent­lich kei­ne Chan­ce. Der Ehe­mann, der lie­be net­te gu­te Kerl, woll­te aber Schlim­me­res ver­hin­dern. Im Zeu­gen­stand sag­te er, sei­ne Liebs­te „wür­de so­was nie zu ei­nem Bul­len sa­gen“. wie

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