Frau­en in NRW ver­die­nen we­ni­ger als Män­ner

Rheinische Post Hilden - - Wirtschaft -

DÜSSELDORF (kna) Frau­en in Nord­rhein-West­fa­len ver­die­nen trotz ver­gleich­ba­rer Tä­tig­kei­ten und Qua­li­fi­ka­tio­nen 5,3 Pro­zent we­ni­ger als Män­ner. Im bun­des­wei­ten Ver­gleich hat NRW aber ei­ne nied­ri­ge Lohn­dif­fe­renz und liegt an vier­ter Stel­le hin­ter Thü­rin­gen (4,3 Pro­zent), dem Saar­land (4,9 Pro­zent) und Nie­der­sach­sen (5,2 Pro­zent), wie das Sta­tis­ti­sche Lan­des­amt mit­teil­te. Grund­la­ge der Be­rech­nung sind Da­ten aus dem Jahr 2014. Ins­ge­samt be­trug der Ver­dienst­un­ter­schied 2014 zwi­schen Män­nern und Frau­en 23,1 Pro­zent, heißt es. Män­ner be­ka­men durch­schnitt­lich ei­nen Brut­to-St­un­den­lohn von 20,97 Eu­ro und so­mit 4,53 Eu­ro mehr als Frau­en. 17,8 Pro­zent­punk­te des Lohn­un­ter­schieds er­klä­ren die Sta­tis­ti­ker da­mit, dass Män­ner und Frau­en in un­ter­schied­li­chen Be­schäf­ti­gungs­ver­hält­nis­sen, Tä­tig­kei­ten und Wirt­schafts­be­rei­chen ar­bei­ten.

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