Spar­kas­se darf Jah­res­ge­winn aus 2017 be­hal­ten

Rheinische Post Hilden - - Hilden -

HA­AN (ilpl) Ge­nau 678,670,74 Eu­ro er­ziel­te die Stadt-Spar­kas­se Ha­an im Ge­schäfts­jahr 2017 als Über­schuss. Die­ses Geld darf sie jetzt ih­rer Si­cher­heits­rück­la­ge zu­füh­ren. Ei­nen ent­spre­chen­den Be­schluss fass­te der Haupt- und Fi­nanz­aus­schuss der Stadt Ha­an jetzt mit Mehr­heit. Der An­trag der GAL-Frak­ti­on, 300.000 Eu­ro an die Stadt­ver­wal­tung ab­zu­füh­ren, wur­de ab­ge­lehnt.

Spar­kas­sen-Vor­stands­vor­sit­zen­der Udo Vier­d­ag hat­te vor­her im Aus­schuss er­klärt, dass seit der Fi­nanz­markt­kri­se ei­ne ver­schärf­te Re­gu­la­to­rik im Ban­ken­sek­tor zu deut­lich stei­gen­den Ei­gen­ka­pi­tal­for­de­run­gen ge­führt ha­be. „Hier­von ist je­de Kre­dit­ver­ga­be be­trof­fen, was dy­na­misch wach­sen­de In­sti­tu­te wie die Stadt-Spar­kas­se Ha­an be­son­ders trifft.“An­ders als Pri­vat­ban­ken, die die er­for­der­li­che Ka­pi­tal­er­hö­hung durch die Ei­gen­tü­mer her­bei­füh­ren könn­ten, müs­sen Spar­kas­sen das Ei­gen­ka­pi­tal selbst ver­die­nen.

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