Spit­zen­rei­ter ME-Sport tritt beim Schluss­licht an

Die Mett­man­ner Hand­bal­ler sind beim TV Al­de­kerk II ganz klar in der Fa­vo­ri­ten­rol­le und wol­len den Gip­fel ver­tei­di­gen.

Rheinische Post Hilden - - Sport Lokal - VON LARS FASSBENDER

METT­MANN Vol­ler Selbst­ver­trau­en und mit brei­ter Brust rei­sen die Hand­bal­ler von Mett­mann-Sport zum TV Al­de­kerk II. Vor der Sai­son hät­te es wohl nie­mand für mög­lich ge­hal­ten, dass das Team von Trai­ner Jür­gen Tie­der­mann am neun­ten Spiel­tag auf dem Ober­li­ga-Gip­fel steht und in Al­de­kerk auf das Schluss­licht trifft.

Die Mett­man­ner ha­ben zu­dem ei­ne Emp­feh­lung von zwei Aus­wärts­sie­gen in Fol­ge und schei­nen sich zu­neh­mend auch in der Frem­de wohl zu füh­len. Tie­der­mann drückt da­bei ge­wohnt auf die Eu­pho­rie­brem­se: „Der Sieg in Über­r­uhr war nicht über­zeu­gend. Da­zu ha­ben wir uns in der Ver­gan­gen­heit ge­gen Al­de­kerk im­mer sehr schwer ge­tan.“In bei­den Be­geg­nun­gen der Vor­sai­son ver­lie­ßen die ME-Sport-Hand­bal­ler als Ver­lie­rer das Feld. Zu­dem kennt der er­fah­re­ne Tie­der­mann die Vor­zü­ge der Grenz­län­der. „Der Geg­ner be­steht aus ei­ner sehr jun­gen Mann­schaft, die kon­se­quent über 60 Mi­nu­ten vol­les Tem­po geht. Un­ser Rück­zugs­ver­hal­ten muss be­son­ders gut sein, um kei­ne ein­fa­chen Ge­gen­to­re zu fan­gen“, stellt der Mett­man­ner Trai­ner fest.

Ins­ge­samt wol­len die Gäs­te ih­rer Ab­wehr mehr Sta­bi­li­tät ver­lei­hen, um die frisch er­kämpf­te Ta­bel­len­füh­rung zu ver­tei­di­gen. Mit 225 Ge­gen­tref­fern stel­len die Mett­man­ner in der Li­ga das Team mit den dritt­meis­ten Ge­gen­to­ren. So­gar die Tor­hü­ter des TV Al­de­kerk muss­ten ein­mal we­ni­ger den Ball aus den ei­ge­nen Ma­schen ho­len.

Wäh­rend die Mett­man­ner in den ver­gan­ge­nen Wo­chen im­mer wie­der Stamm­kräf­te ver­let­zungs­be­dingt er­set­zen muss­ten, kann Tie­der­mann am Sams­tag (17.30 Uhr) in der Vog­tei­hal­le aus dem Vol­len schöp­fen und hat den ge­sam­ten Ka­der zur Ver­fü­gung. Tim Wit­ten­berg stieg un­ter der Wo­che wie­der ins Mann­schafts­trai­ning ein. Mo­ritz He­bel wur­de auf­grund klei­ne­re Bles­su­ren zwar ge­schont, brennt beim Schluss­licht aber eben­falls auf sei­nen Ein­satz. ME-Sport hat zu­dem die Leh­ren aus dem knap­pen Sieg in Über­r­uhr ge­zo­gen und will sein Spiel ver­bes­sern: „Wir ha­ben un­se­re Feh­ler ana­ly­siert. Durch den bis­her so er­folg­rei­chen Sai­son­ver­lauf ha­ben wir al­ler­dings auch so viel Selbst­ver­trau­en ge­tankt, dass ich von mei­ner Mann­schaft ei­nen cou­ra­gier­te­ren Auf­tritt und vol­le Leis­tungs­be­reit­schaft von je­dem Spie­ler er­war­te“, er­klärt Tie­der­mann.

RP-FO­TO: DIETRICH JANICKI

Mo­ritz He­bel brennt auf sei­nen nächs­ten Ein­satz.

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