Wie der il­le­ga­le Han­del funk­tio­niert

Rheinische Post Hilden - - Stimme Des Westens -

Dar­knet Mit dem Be­griff sind di­gi­ta­le Zu­griffs­mög­lich­kei­ten ge­meint, die ab­seits des öf­fent­li­chen In­ter­nets exis­tie­ren. Die Da­ten wer­den in der Re­gel ver­schlüs­selt über­tra­gen. Um die Iden­ti­tät der Nut­zer zu ver­schlei­ern, er­folgt der Zu­griff von Rech­nern un­ter­ein­an­der in der Re­gel über wei­te­re Ser­ver. Vie­le On­li­ne­sei­ten im Dar­knet sind nur ei­nem sehr klei­nen Kreis von Per­so­nen be­kannt. Um sol­che ge­hei­men Netz­wer­ke zu kna­cken, neh­men Er­mitt­ler fal­sche Iden­ti­tä­ten an.

Iden­ti­täts­han­del Häu­fig wer­den ge­stoh­le­ne Lis­ten mit vie­len Mil­lio­nen Adres­sen oder Kre­dit­kar­ten­num­mern im Dar­knet an­ge­bo­ten. Bür­ger, die wis­sen wol­len, ob ih­re Da­ten il­le­gal ko­piert wur­den, kön­nen dies über ei­ne Such­ma­schi­ne des re­nom­mier­ten Has­so-Platt­ner-In­sti­tuts her­aus­fin­den, in­dem sie dort ih­re Mail-Adres­se ein­ge­ben. Die Adres­se ist: sec.hpi.de/ilc/se­arch?lang=de

Da­ten­han­del Wirt­schafts­prü­fungs­fir­men wie Warth & Klein Grant Thorn­ton er­for­schen für gro­ße Un­ter­neh­men, ob de­ren ge­stoh­le­ne Da­ten im ge­hei­men Web an­ge­bo­ten wer­den. Falls das ge­schieht, muss pro­fes­sio­nell re­agiert wer­den, oft ge­mein­sam mit Lan­des- und Bun­des­kri­mi­nal­amt.

FO­TO: DPA

Das Dar­knet ist nicht über nor­ma­le Such­ma­schi­nen zu fin­den.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.