El­tern und Leh­rer ge­gen Pflicht zum Schul­ge­spräch

Rheinische Post Hilden - - Politik -

DÜS­SEL­DORF (dpa) El­tern- und Leh­rer­ver­bän­de sind ge­gen ver­pflich­ten­de El­tern­ge­sprä­che an nordrhein-west­fä­li­schen Schu­len. Zwangs­maß­nah­men sei­en nicht ge­eig­net, um El­tern zur Ko­ope­ra­ti­on zu ge­win­nen, hieß es vom El­tern­ver­ein NRW und der Ge­werk­schaft Er­zie­hung und Wis­sen­schaft. Vor al­lem für Mi­gran­ten an Brenn­punkt­schu­len sei­en die Hemm­schwel­len zu hoch, sag­te Re­gi­ne Schwarz­hoff vom El­tern­ver­ein. Es feh­le an per­so­nel­ler und säch­li­cher Aus­stat­tung – et­wa an Dol­met­schern für Mi­gran­ten­el­tern. Der FDP-Lan­des­chef und nordrhein-west­fä­li­sche Fa­mi­li­en­mi­nis­ter Joa­chim Stamp hat­te am Sonn­tag ge­sagt: „Wenn El­tern an der Bil­dungs- und Er­zie­hungs­ent­wick­lung ih­rer Kin­der nicht aus­rei­chend mit­wir­ken, muss die Schu­le die Mög­lich­keit be­kom­men, El­tern zu ei­nem Ge­spräch zu ver­pflich­ten.“

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