Tri­va­go von aus­tra­li­schem Ge­richt ver­ur­teilt

Rheinische Post Hilden - - Wirtschaft -

SYD­NEY (rtr) Der Düs­sel­dor­fer Ho­tel-Such­ma­schi­nen­be­trei­ber Tri­va­go ist in Aus­tra­li­en we­gen Ir­re­füh­rung von Ver­brau­chern ver­ur­teilt wor­den. Die Such­ma­schi­ne zei­ge – an­ders als in Wer­be­an­zei­gen und auf der In­ter­net­sei­te be­haup­tet – nicht die güns­tigs­ten Ho­tels, son­dern die­je­ni­gen, von de­nen man die höchs­ten Pro­vi­sio­nen be­kom­me, sag­te der Vor­sit­zen­de der aus­tra­li­schen Wett­be­werbs- und Ver­brau­cher­schutz-Kom­mis­si­on (ACCC), Rod Sims.

Die ACCC hat­te Tri­va­go des­we­gen im Au­gust ver­klagt, das Ge­richt schloss sich die­ser An­sicht nun an und sprach das Un­ter­neh­men ei­nes Ver­sto­ßes ge­gen Ver­brau­cher­schutz­ge­set­ze schul­dig. In der Ur­teils­be­grün­dung hieß es, bei Tri­va­go wür­den An­ge­bo­te aus­ge­blen­det, die ei­ne be­stimm­te Um­satz­schwel­le für den Such­ma­schi­nen­be­trei­ber nicht er­reich­ten. Wie hoch die Stra­fe für das Un­ter­neh­men aus­fällt, soll bei ei­ner spä­te­ren An­hö­rung fest­ge­legt wer­den. Wann, ist noch of­fen. Die Ver­brau­cher­schüt­zer ver­lan­gen ei­ne Stra­fe in Mil­lio­nen-Dol­lar-Hö­he.

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