Frau mit Flüs­sig­keit be­spritzt - of­fen­bar drei wei­te­re Ta­ten

Rheinische Post Hilden - - Fakten & Hintergrun­d -

(csr) Nach der Atta­cke auf ei­ne Fuß­gän­ge­rin mit ei­ner un­be­kann­ten Flüs­sig­keit sind drei wei­te­re Ta­ten mit sehr ähn­li­chem Ablauf be­kannt ge­wor­den. Wie bei dem An­griff vom Mitt­woch in der Nä­he des Land­ta­ges hat­te auch bei den drei wei­te­ren Fäl­len En­de De­zem­ber 2019 und zu Jah­res­be­ginn ei­ne un­be­kann­te Frau Spa­zier­gän­gern ei­ne kla­re Flüs­sig­keit ins Ge­sicht ge­spritzt.

Die Op­fer hät­ten ein Bren­nen im Ge­sicht ge­spürt und die Po­li­zei ge­ru­fen. Bei den Er­mitt­lun­gen nach dem Fall vom Mitt­woch sei­en die Par­al­le­len auf­ge­fal­len, sag­te ein Po­li­zei­spre­cher. Die Ver­däch­ti­ge wer­de als dun­kel­haa­rig, et­wa 60-jäh­rig und asia­ti­schen Typs be­schrie­ben. Am Mitt­woch hat­te die Un­be­kann­te, die auf ei­nem Fahr­rad un­ter­wegs war, ei­ner 34-Jäh­ri­gen Flüs­sig­keit ins Ge­sicht ge­spritzt. Da­nach war sie wei­ter­ge­fah­ren. Die 34-Jäh­ri­ge spür­te ein Bren­nen im Ge­sicht, kam mit ei­nem Ret­tungs­wa­gen in ein Kran­ken­haus, konn­te nach am­bu­lan­ter Be­hand­lung aber ent­las­sen wer­den. Schnell­tests der Feu­er­wehr hät­ten er­ge­ben, dass es sich nicht um ei­nen ge­fähr­li­chen Stoff ge­han­delt ha­be. Den­noch sei An­zei­ge we­gen Kör­per­ver­let­zung er­stat­tet wor­den. Die Feu­er­wehr hat­te für un­ge­fähr 20 Mi­nu­ten den Platz des Land­tags ge­sperrt, konn­te je­doch schnell Ent­war­nung be­züg­lich der un­be­kann­ten Sub­stanz ge­ben.

In­fo Die Po­li­zei bit­tet Zeu­gen, die Hin­wei­se auf den Auf­ent­halts­ort oder zur Iden­ti­tät der Tä­te­rin ge­ben kön­nen, sich un­ter der Ruf­num­mer 0211 8700 zu mel­den.

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