Die ers­te „Elek­tri­sche“in Düs­sel­dorf

Rheinische Post Hilden - - Fakten & Hintergrun­d -

(tber) 1876 fährt die ers­te Pfer­de­bahn durch Düs­sel­dorf – als „öf­fent­li­cher Per­so­nen Nah­ver­kehr“. Zwan­zig Jah­re spä­ter wird der „Ha­fer­mo­tor“ab­ge­löst von neu­en Mo­to­ren, die in­ner­halb ei­nes je­den Fahr­zeu­ges mit Strom an­ge­trie­ben wer­den. Schon 1894 be­ginnt die Stadt mit dem Bau ei­ner elek­tri­fi­zier­ten Stra­ßen­bahn­stre­cke. Sie fängt am Wehr­hahn, Hö­he Schüt­zen­stra­ße an und führt in Rich­tung heu­ti­gem St­au­fen­platz. Der of­fi­zi­el­le Start der „Elek­tri­schen“ist der 27.

Ja­nu­ar 1896.

Da­mals fährt die ers­te „Elek­tri­sche“aber vor­erst nur bis kurz vor der be­schrank­ten Ei­sen­bahn­stre­cke der Staats­li­nie zwi­schen Rath und El­ler. Zwei Jah­re spä­ter fährt die Stra­ßen­bahn wei­ter bis zum Aus­flugs­lo­kal „Jä­ger­haus“hin­ter der Bahn-Schran­ke. Acht Mo­na­te vor­her fah­ren schon Pfer­de­bah­nen bis hier­hin. Ab der da­ma­li­gen Fa­b­rik Ha­ni­el & Lueg - et­wa Hö­he heu­ti­ger Uh­ren­turm - führt ei­ne Zweigstre­cke bis nach Rath. Die Stra­ßen­bahn nutzt auf die­ser Stre­cke die Glei­se der ehe­ma­li­gen Staats­bahn­glei­se der Li­nie „Gra­fen­berg – Rath“. Ab Rath wird die Stra­ßen­bahn­stre­cke bis Ra­tin­gen er­wei­tert.

FO­TO: RHEINBAHN

1876 fährt die ers­te Bahn durch Düs­sel­dorf.

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