Asa­moah sam­melt 150.000 Eu­ro für kran­ke Kin­der

Rheinische Post Hilden - - Düsseldorf­er Wirtschaft -

WGe­rald Asa­moah

er sieht, der merkt di­rekt, was für ihn im Le­ben wich­tig ist: das La­chen, was auch im­mer pas­siert. Am Sams­tag lud der ehe­ma­li­ge Fuß­ball­pro­fi des FC Schal­ke 04 und deut­sche Na­tio­nal­spie­ler zur vier­ten Ga­la der Her­zen sei­ner Stif­tung für herz­kran­ke Kin­der in die Sei­fen­fa­brik Dr. Thomp­son‘s in den Schwa­nen­hö­fen ein.

Mit sei­ner Stif­tung will er kran­ken Kin­dern das La­chen zu­rück­ge­ben. Bei dem Ex-Ki­cker wur­de gleich zum Be­ginn sei­ner Kar­rie­re ein an­ge­bo­re­ner Herz­feh­ler dia­gnos­ti­ziert, doch dank ei­ner Ope­ra­ti­on konn­te er sei­nen Traum von der Fuß­ball­pro­fi­kar­rie­re trotz­dem ver­wirk­li­chen. „So ver­su­che ich, et­was von dem Glück zu­rück­zu­ge­ben, das mir wi­der­fah­ren ist und zu zei­gen, dass es im­mer Sinn macht, an den ei­ge­nen Träu­men fest­zu­hal­ten und die­se zu ver­wirk­li­chen. Da­mit es mehr glück­li­che Kin­der auf der Welt gibt“, sagt Gerald Asa­moah.

Für ihn sind die Stif­tung und die Ga­la al­so ein ab­so­lu­tes Her­zens­pro­jekt. Ge­mein­sam mit der „kin­der­her­zen – För­der­ge­mein­schaft Deut­sche Kin­der­herz­zen­tren“wird dar­an ge­ar­bei­tet, ei­ne mo­bi­le Ope­ra­ti­ons-Ein­heit um­zu­set­zen. Der „mo­bi­le OP“ist schnell ein­satz­be­reit und un­ab­hän­gig von der Strom- und Was­ser­ver­sor­gung, da­mit zu­künf­tig vie­len Kin­dern in Län­dern mit schwie­ri­ger me­di­zi­ni­scher Ver­sor­gung di­rekt vor Ort ge­hol­fen wer­den kann. So könn­ten statt drei mehr als 25 Kin­der jähr­lich ope­riert wer­den.

Durch den Ga­la-Abend mit Mu­sik und Vier-Gän­ge-Me­nü führ­ten der Ex-MTV-Mo­de­ra­tor Patri­ce

und die GZ­SZ-Schau­spie­le­rin die im ver­gan­ge­nen Jahr noch als „Preis“an der Ver­stei­ge­rung teil­nahm.

Für das mu­si­ka­li­sche Rah­men­pro­gramm sorg­ten die Live-Band

und der erst 18-jäh­ri­ge

Boué­di­bé­la

An­ne Men­den, Fresh Mu­sic Live Cos­mo Klein, Lu­ca Tar­qua Rolf Stahl­ho­fen

so­wie (Söh­ne Mann­heims).

Pro­mis wie die ehe­ma­li­ge No-An­gels-Sän­ge­rin Nad­ja Be­nais­sa und Ex-Fuß­ball­pro­fi Da­vid Odon­kor folg­ten Asa­moahs Auf­ruf zur Spen­den­ga­la.

Die Aus­zeich­nung für den „Her­zens­mensch des Jah­res 2019“ging an für sein au­ßer­ge­wöhn­li­ches En­ga­ge­ment. Der Ko­mi­ker Den­nis aus Hürth ver­such­te

Er­can As­lan

sich ge­mein­sam mit An­ne Men­den als Auk­tio­na­tor. Un­ter an­de­rem ka­men ein von Cris­tia­no Ro­nal­do si­gnier­tes Tri­kot, ein hand­si­gnier­tes Bild von Udo Lin­den­berg und ein „Meet & Greet“mit Sa­rah Con­nor für den gu­ten Zweck un­ter den Ham­mer. Rolf Stahl­ho­fen leg­te zu­sätz­lich ein Wohn­zim­mer­kon­zert der Söh­ne Mann­heims drauf, das für 17.000 Eu­ro ver­stei­gert wur­de. Ein per­sön­li­cher Song von Rap­per

im Stu­dio auf­ge­nom­men, brach­te wei­te­re 8000 Eu­ro.

Ge­gen Mit­ter­nacht konn­te die stol­ze Spen­den­sum­me von 150.000 Eu­ro an die Stif­tung von Gerald Asa­moah über­ge­ben wer­den.

Eko Fresh, Andrea Frei­tag

RP-FO­TO: ANDRE­AS ENDERMANN

Ka­men für den gu­ten Zweck ger­ne zu­sam­men (von links): Ex-Fuß­bal­ler Hans Sar­pei, Mu­si­ker und Schau­spie­ler Eko Fresh, Rolf Stahl­ho­fen von den Söh­ne Mann­heims, Gast­ge­ber Gerald Asa­moah und TV-Koch Nel­son Mül­ler.

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