Gu­tes Geld für gu­te Ar­beit

Rheinische Post Hilden - - Hilden Haan - Chris­[email protected]­ni­sche-post.de

fin­det der letz­te Durch­gang Mit­te März statt. Fun­ke: „Das heißt, das Ver­fah­ren dau­ert zwei bis drei Mo­na­te.“

In Hil­den ste­hen vor­aus­sicht­lich 1476 Plät­ze für über Drei­jäh­ri­ge und 363 Plät­ze für un­ter Drei­jäh­ri­ge zur Ver­fü­gung. Hin­zu kom­men 255 Plät­ze in der Ta­ges­pfle­ge. Die Stadt selbst be­treibt neun Ki­tas mit 458 Ü3-Plät­zen und 84 U3-Plät­zen.

Die Be­treu­ung der Kin­der von 0 bis sechs Jah­ren kos­tet viel Geld: rund 23,6 Mil­lio­nen Eu­ro. Dar­in ent­hal­ten sind rund 6,1 Mil­lio­nen Eu­ro für städ­ti­sche Mit­ar­bei­ter. Vom Land er­hält die Kom­mu­ne Zu­schüs­se für die Kin­der­be­treu­ung in Hö­he von rund 9,5 Mil­lio­nen Eu­ro. Hin­zu kom­men die El­tern­bei­trä­ge (rund 2,3 Mil­lio­nen Eu­ro). Das heißt: Vor­aus­sicht­lich rund 11,8 Mil­lio­nen Eu­ro muss die Stadt Hil­den in die­sem Jahr für die Kin­der­be­treu­ung al­lein stem­men. „Das ist im Ver­gleich zum Plan­an­satz 2019 ei­ne Stei­ge­rung um rund 1,4 Mil­lio­nen Eu­ro.

Schon vor vie­len Jah­ren hat Nord­rhein-West­fa­len für Kin­der von 3 bis 6 Jah­ren ei­nen Rechts­an­spruch auf Be­treu­ung ein­ge­führt. Seit 2013 gilt das auch für Kin­der ab ei­nem Jahr. Ver­säumt wur­de, den Er­zie­her-Be­ruf at­trak­ti­ver zu ma­chen. Drei Lehr­jah­re wer­den nicht ver­gü­tet. Erst im vier­ten An­er­ken­nungs­jahr gibt es Geld. Das Ein­stiegs­ge­halt liegt bei rund 2500 Eu­ro brut­to. Erst nach vier Be­rufs­jah­ren er­reicht es 3000 Eu­ro. Wer gu­te Leu­te für an­spruchs­vol­le Auf­ga­ben will, muss sie auch ent­spre­chend be­zah­len.

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