Die DEG agiert mit tak­ti­scher Dis­zi­plin

Die Düs­sel­dor­fer ha­ben sich ei­ne gu­te Po­si­ti­on im Kampf um die Play­off-Plät­ze er­kämpft.

Rheinische Post Hilden - - Sport Lokal -

(dm) Zwei­mal 60 Mi­nu­ten tren­nen die Düs­sel­dor­fer EG noch von der er­sehn­ten Pau­se: Am Frei­tag (19.30 Uhr) bei den Schwen­nin­ger Wild Wings und am Sonn­tag (16:30 Uhr) Zu­hau­se ge­gen die Grizz­lys Wolfs­burg möch­ten die Rot-Gel­ben da­bei ih­re gu­te Aus­gangs­po­si­ti­on im Kampf um den Ein­zug in die Play­offs der Deut­schen Eis­ho­ckey-Li­ga wah­ren und ver­bes­sern. Die hat ih­re Ur­sa­che in der tak­ti­schen Dis­zi­plin der Mann­schaft.

He­ad­coach Ha­rold Kreis lobt den ver­bes­ser­ten Be­trieb vor dem geg­ne­ri­schen Tor und die häu­fi­ge­ren Schuss­ver­su­che sei­ner Mann­schaft, das dis­zi­pli­nier­te Um­set­zen der tak­ti­schen Vor­ga­ben. Trotz all die­ser Er­run­gen­schaf­ten sei­nes Teams, die jüngst zu ei­nem 5:1-Sieg führ­ten, warnt er da­vor, den nächs­ten Geg­ner auf die leich­te Schul­ter zu neh­men. Ins­be­son­de­re mit Blick auf die At­mo­sphä­re in Schwen­nin­gen äu­ßert der Trai­ner: „Es ist schwie­rig, dort zu spie­len. Sie ha­ben in der klei­nen Hal­le ei­nen tat­säch­li­chen Heim­vor­teil.“Die­sen gel­te es für sei­ne Mann­schaft aus­zu­glei­chen: „Wir müs­sen de­fen­siv gut spie­len.“Schwen­nin­gen sei zu­dem ei­ne Mann­schaft, die in Über­zahl sehr gut sei. In der Li­ga-Sta­tis­tik sind die Schwen­nin­ger mit ei­ner Po­wer­play-Quo­te von 18,24 Pro­zent Ach­te. „Sie spie­len sehr druck­voll und mit sehr viel Selbst­ver­trau­en“, so Kreis. „Sie las­sen die Flü­gel nicht hän­gen.“Mit Blick auf die knap­pe 2:3-Nie­der­la­ge nach Ver­län­ge­rung sei­nes Teams beim jüngs­ten Auf­ein­an­der­tref­fen

sinnt Kreis zu­dem auf „ei­ne klei­ne Re­van­che“. In den bei­den an­de­ren Ver­glei­chen be­hielt die DEG je­weils mit 3:2 nach Pen­al­ty­schie­ßen und Ver­län­ge­rung die Ober­hand.

Per­so­nell wer­den die Düs­sel­dor­fer un­ver­än­dert in das letz­te Wo­che­n­en­de vor der zwölf­tä­gi­gen Pau­se ge­hen. Am Di­ens­tag ver­zich­te­te der Trai­ner an­ge­sichts des dün­nen Ka­ders auf ein Eis­trai­ning. Am Mitt­woch muss­te Kee­per Ma­thi­as Nie­der­ber­ger mit dem Trai­ning aus­set­zen, sei­ne Ein­sät­ze am Wo­che­n­en­de sei­en je­doch laut Kreis nicht ge­fähr­det. Der 27-Jäh­ri­ge soll plan­mä­ßig bei­de Par­ti­en be­strei­ten. Sein jun­ger Ver­tre­ter Hen­drik Ha­ne wird am Sonn­tag zu den Mos­ki­tos Es­sen ab­ge­stellt.

Noch kei­nen neu­en Was­ser­stand gibt es hin­sicht­lich mög­li­cher Zu­gän­ge. Be­kannt­lich be­fin­den sich die Düs­sel­dor­fer ins­be­son­de­re auf der Su­che nach ei­nem Stür­mer. Ei­ne Voll­zugs­mel­dung ist je­doch noch nicht in Sicht. „Ni­ki Mondt und ich tau­schen Na­men und In­for­ma­tio­nen aus“, so Kreis über sei­ne Ge­sprä­che mit dem Ma­na­ger. Ak­tu­ell bah­ne sich je­doch noch nichts Kon­kre­tes an. Mög­li­cher­wei­se wird hier in der Pau­se Be­we­gung hin­ein­kom­men, be­vor die DEL-Sai­son auf ih­re Ziel­ge­ra­de ein­biegt. Der Ver­tei­di­ger Alex­an­der Ur­bom soll nach der Li­ga-Un­ter­bre­chung wie­der ins Trai­ning ein­stei­gen. „Das ent­las­tet uns dann schon“, sehnt sich Kreis durch­aus nach mehr Al­ter­na­ti­ven ge­ra­de in der De­fen­si­ve.

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