Rei­ter im Kar­ne­val dür­fen nicht zu schwer sein

Rheinische Post Hilden - - Nordrhein-westfalen -

DÜS­SEL­DORF (dpa) Das Land Nord­rhein-West­fa­len re­agiert auf De­bat­ten über Pfer­de in Kar­ne­vals­um­zü­gen: Das Lan­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um hat Leit­li­ni­en für Be­hör­den und Ver­ei­ne er­stel­len las­sen, die „ei­nen größt­mög­li­chen Schutz der Pfer­de und der Si­cher­heit von Be­tei­lig­ten und Zu­schau­ern“ge­währ­leis­ten sol­len. Da­zu ge­hö­ren ein Han­dy-Ver­bot, Do­ping­kon­trol­len und ein Ver­bot von über­ge­wich­ti­gen Rei­tern. „Das Ge­wicht Rei­ten­der darf nicht mehr als 15 Pro­zent des Pfer­de­ge­wich­tes be­tra­gen“, heißt es in den Leit­li­ni­en. Und wei­ter heißt es un­ter an­de­rem: „Der Kon­sum von Al­ko­hol und an­de­ren Dro­gen vor und wäh­rend der Ver­an­stal­tung ist für al­le mit den Pfer­den be­fass­ten Per­so­nen aus­nahms­los un­ter­sagt.“Auch Rau­chen und Han­dy­nut­zung sind ver­bo­ten. Die Tie­re müs­sen laut Richt­li­nie ge­sund und auf ei­nen Um­zug vor­be­rei­tet sein. Ein Do­ping­ver­bot wer­de „stich­pro­ben­ar­tig kon­trol­liert“. Zu­dem muss es Aus­weich­mög­lich­kei­ten für Pfer­de und Kut­schen ge­ben.

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