Geht es noch?

Ge­setz­ge­bung

Rheinische Post Hilden - - Leserbrief­e -

Da ste­hen dem mün­di­gen Bür­ger schon die Na­cken­haa­re zu Ber­ge. Es ver­geht kaum ein Tag, an dem aus den Me­di­en nicht zu ent­neh­men ist, dass neue Ge­set­ze auf den Weg ge­bracht wor­den sind. Da fragt man sich: Geht es noch? Wer ach­tet denn auf die Ein­hal­tung der vor­han­de­nen? Kei­ne So­cke kon­trol­liert mehr ob die Au­to­fah­rer bei Rich­tungs­wech­sel den Blin­ker set­zen, ob die Rad­fah­rer auf den Rad­we­gen fah­ren und das auch noch auf der vor­ge­schrie­be­nen Rich­tungs­sei­te, Au­tos auf den Rad­we­gen par­ken und, und, und. Die­se Auf­zäh­lung könn­te die ge­sam­te Zei­tungs­sei­te fül­len. Da nut­zen neue Ge­set­ze mit hö­he­ren Buß­gel­dern ab­so­lut nichts. Oh­ne kon­se­quen­te, kos­ten­pflich­ti­ge Kon­trol­len ist den Ver­kehrs­teil­neh­mern nicht mehr bei­zu­kom­men. Wann be­grei­fen un­se­re Volks­ver­tre­ter das end­lich?

Nach­rich­ten­spre­cher oder die Teilnehmer bei Talk-Shows gut ver­ständ­lich spre­chen? Oder wol­len die Re­gis­seu­re es bei Fil­men ein we­nig „au­then­tisch“er­schei­nen las­sen? Ich ver­steh das nicht!

nichts zu er­ken­nen. Er­staun­lich ist, dass in Län­dern mit ei­nem sehr star­ken Ein­fluss der Kir­chen, wie zum Bei­spiel Po­len, die Wi­der­spruchs­lö­sung oh­ne Pro­ble­me rea­li­siert wur­de.

FO­TO: DPA

Der Bun­des­tags­be­schluss hat ge­teil­te Re­ak­tio­nen aus­ge­löst. Künf­tig sol­len die Bür­ger ge­zielt ge­fragt wer­den, ob sie Or­ga­ne spen­den wol­len.

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