Das En­de von Fortu­nas Rug­by-Ab­tei­lung

Rheinische Post Hilden - - Fakten & Hintergrun­d -

1. Fe­bru­ar 1938

(tber) Am wird die Rug­by-Ab­tei­lung von Fortu­na Düsseldorf auf­ge­löst. „Ver­eins­füh­rer“Mat­thi­as Bak­kers be­grün­det sei­ne An­ord­nung zur Ab­tei­lungs­auf­lö­sung in ei­ner Mit­tei­lung der Ge­schäfts­stel­le so: „Weil mir das Ver­hal­ten ei­nes Tei­les der Mit­glie­der der Rug­by-Ab­tei­lung für die Zu­kunft nicht mehr die Ge­währ für ei­nen ein­wand­frei­en sport­li­chen und ka­me­rad­schaft­li­chen Be­trieb in­ner­halb die­ser Ab­tei­lung bie­tet, lö­se ich die­se nach mehr­fach er­folg­ten Er­mah­nun­gen mit Wir­kung vom 1. Fe­bru­ar 1938 auf.“Meh­re­re Ma­le hat­ten Fortu­nas Rug­by-Spie­ler die West­deut­sche Meis­ter­schaft ge­won­nen, wo­bei es auch nicht vie­le west­deut­sche Nach­bar­ver­ei­ne gab. Ob­wohl die­se Ab­tei­lung nur we­ni­ge Jah­re Be­stand hat­te, stell­te Fortu­na meh­re­re Na­tio­nal­spie­ler. Zwei von ih­nen stan­den 1933 im Auf­ge­bot beim Rug­by-Län­der­spiel, das ge­gen die Nie­der­lan­de im Rhe­in­sta­di­on mit 23:0 deut­lich ge­won­nen wur­de. Von Rug­by-Zen­tren wie Han­no­ver, Frank­furt oder Hei­del­berg wur­den die rot-wei­ßen Rug­by­spie­ler öf­ter ein­ge­la­den.

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