Neue Re­stau­rants in den Lu­xus­ho­tels an der Kö

In den Düs­sel­dor­fer No­bel­her­ber­gen Brei­den­ba­cher Hof und In­ter­con­ti ste­hen gro­ße Ve­rän­de­run­gen an, da bei­de Häu­ser ih­re Re­stau­rants um­bau­en.

Rheinische Post Hilden - - Düsseldorf­er Wirtschaft - VON BIRGIT WANNINGER

Sie sind Kü­chen­chefs in den Re­stau­rants zwei­er Lu­xus­ho­tels an der Kö: Phil­ipp Fer­ber von der Bras­se­rie 1806 im Brei­den­ba­cher Hof und Ti­mo Bosch, der im Re­stau­rant Pe­ga des Ho­tels In­ter­con­ti ar­bei­tet. Bei­de müs­sen Im­pro­vi­sa­ti­ons­ta­lent be­wei­sen. Denn in den bei­den Re­stau­rants wird um­ge­baut. Mehr noch: Sie sol­len auch neue Na­men be­kom­men. Nach ei­ni­gem Zö­gern rückt Fer­ber dann doch mit dem Na­men raus: „The Du­chy“. Als In­spi­ra­ti­on die­ne das Zeit­al­ter des Her­zog­tums Berg – eng­lisch „Du­chy“, sagt er. Im In­ter­con­ti ha­ben vor zwei Wo­chen die Um­bau­ar­bei­ten be­gon­nen. An­fang der Wo­che war auch Start für den Um­bau im Brei­den­ba­cher Hof.

Wäh­rend Ti­mo Bosch so­zu­sa­gen Pre­mie­re fei­ert, hat Phil­ipp Fer­ber die ers­te Pha­se schon hin­ter sich. Im Au­gust ist die Kü­che im Brei­den­ba­cher Hof mo­der­ni­siert und kom­plett rund­er­neu­ert wor­den. Ti­mo Bosch und sein Team ha­ben in der Zeit für die An­ge­stell­ten des Brei­den­ba­cher

Hofs ge­kocht. Kol­le­gen hel­fen sich eben un­ter­ein­an­der. Und jetzt hat Phil­ipp Fer­ber dem In­ter­con­ti-Kü­chen­chef die Wär­me­bo­xen des Brei­den­ba­cher Hofs zur Ver­fü­gung ge­stellt. Denn in ih­nen wird das Es­sen „ver­packt“und es geht von der Kü­che un­ter­ir­disch zum Gast in die Bar und das im­pro­vi­sier­te Re­stau­rant. Statt zehn Se­kun­den von der Kü­che bis zum Tisch, daue­re es jetzt rund ei­ne Mi­nu­te. „Wir ha­ben für die Um­bau­zeit für auch un­se­re Kar­te an­ge­passt“, sagt Bosch, ob­wohl es in der Kü­che selbst kei­ne Be­ein­träch­ti­gung ge­be.

Der zwei­fa­che Fa­mi­li­en­va­ter, der aus dem Sau­er­land kommt, nimmt es ge­las­sen. Die Zeit geht auch vor­über, und dann soll das Re­stau­rant sei­ne ei­ge­ne Iden­ti­tät be­kom­men „Und wir wol­len nicht nur un­se­re Ho­tel­gäs­te an­spre­chen, son­dern auch na­tio­na­le und in­ter­na­tio­na­le Be­su­cher so­wie die Düs­sel­dor­fer.“„Fi­ne Di­ning“ist an­ge­sagt. „Wir wol­len kei­ne Ster­ne­kü­che, son­dern ei­ne hoch­wer­ti­ge, in­no­va­ti­ve re­gio­na­le Kü­che bie­ten. Und da­bei soll

Fern­seh- und Ster­ne­koch Björn Frei­tag un­ter­stüt­zen mit sei­nen Ide­en. 120 Plät­ze soll das künf­ti­ge Re­stau­rant ha­ben, das in sich ge­schlos­sen sein wird. Das Lo­kal wird über ei­nen Ein­gang von der Kö­nigs­al­lee aus zu­gäng­lich sein und da­mit nicht mehr, wie bis­her, al­lein durch die Lob­by. Auch The Du­chy, be­kommt ei­nen se­pa­ra­ten Ein­gang – an der Hein­rich-Hei­ne-Al­lee. Der Gast muss al­so nicht mehr über die gro­ße Trep­pe der Lob­by zum Re­stau­rant. Und auch wenn Phil­ipp Fer­ber nicht viel ver­ra­ten möch­te, so soll es ein neu­es Am­bi­en­te ge­ben. „Aus den Um­bau­ar­bei­ten im Au­gust ha­ben wir viel ge­lernt, da hat­ten wir in der Kü­che nur ein Vier­tel des Plat­zes zur Ver­fü­gung.“Die La­ge­rung sei mit viel Lau­fe­rei ver­bun­den ge­we­sen. „Un­se­re Ser­vice­kräf­te sind mit Pa­gern aus­ge­rüs­tet, die sa­gen, wann das Es­sen fer­tig ist. Nur ga­ben die Pa­ger am En­de des Tee-Sa­lons kei­ne Si­gna­le mehr. Und je­des Mal zehn Me­ter mehr lau­fen, das ha­ben die Mit­ar­bei­ter am En­de des Ta­ges ge­spürt.“

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.