Das Au­to si­chern mit Park- und Stand­licht

Wer sein Au­to an schlecht be­leuch­te­ten Stra­ßen ab­stellt, muss die Sicht­bar­keit ge­währ­leis­ten.

Rheinische Post Hilden - - Beruf Karriere & -

(tmn) Die Si­tua­ti­on ken­nen vie­le Au­to­fah­rer: Sie stel­len ihr Fahr­zeug am Rand ei­ner Stra­ße ab, die nur schlecht oder gar nicht be­leuch­tet ist. Oder wo et­wa die La­ter­nen ir­gend­wann in der Nacht ab­ge­schal­tet wer­den. Dar­auf weist ein so­ge­nann­ter ro­ter La­ter­nen­ring mit schma­lem wei­ßen Rand (Ver­kehrs­zei­chen 394) hin.

In sol­chen Fäl­len müs­sen Au­to­fah­rer laut Stra­ßen­ver­kehrs­ord­nung in­ner­halb ge­schlos­se­ner Ort­schaf­ten das Park­licht an­schal­ten, er­klärt die Ex­per­ten­or­ga­ni­sa­ti­on De­kra. Tun sie das nicht, kön­nen an­de­re Ver­kehrs­teil­neh­mer das Au­to über­se­hen. Kommt es dann zu ei­nem Un­fall, kann den Hal­ter des ab­ge­stell­ten Au­tos ei­ne Teil­schuld tref­fen.

Die Park­licht­ein­stel­lung lässt bei ab­ge­zo­ge­nem Zünd­schlüs­sel je nach Be­darf halb­sei­tig links oder rechts am Fahr­zeug ei­nen Schein­wer­fer und ein Rück­licht bei ver­min­der­ter Leis­tung bren­nen. Be­leuch­tet wer­den muss das Au­to an der zur Fahr­bahn hin­ge­wand­ten Sei­te. Oft lässt sich das Park­licht mit nach links oder rechts ge­drück­tem Blink­he­bel an­schal­ten. Wie das im Ein­zel­fall ge­nau funk­tio­niert, steht in der Be­triebs­an­lei­tung.

Was vie­le nicht wis­sen oder miss­ach­ten: Au­ßer­halb ge­schlos­se­ner Ort­schaf­ten müs­sen Au­to­fah­rer beim Par­ken in un­be­leuch­te­ten Be­rei­chen im­mer das Stand­licht ein­schal­ten. Da­mit bren­nen bei­de Schein­wer­fer und bei­de Rück­leuch­ten. Das Park­licht reicht dort nicht aus.

FOTO: GETTY/TALASHUK

Beim Par­ken ist für Sicht­bar­keit zu sor­gen.

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