Bü­ro­markt zieht nur leicht an

Der Flä­chen­um­satz in 15 deut­schen Groß­städ­ten stieg laut DIP-Stu­die im Jahr 2019 von ins­ge­samt 4,63 auf 4,84 Mil­lio­nen Qua­drat­me­ter.

Rheinische Post Hilden - - Marktplatz -

(rps) Der deut­sche Bü­ro­markt hat sich im ver­gan­ge­nen Jahr recht ver­hal­ten ent­wi­ckelt. Zu die­sem Er­geb­nis kommt die DIP (Deut­sche Immobilien-Part­ner). Ana­ly­siert wur­den die 15 deut­schen Bü­ro­märk­te Berlin, Bre­men, Dres­den, Düsseldorf, Es­sen, Frank­furt am Main, Ham­burg, Han­no­ver, Karls­ru­he, Köln, Leip­zig, Mag­de­burg, Mün­chen, Nürn­berg und Stutt­gart.

2019 be­trug der Bü­ro­flä­chen­um­satz (in­klu­si­ve Ei­gen­nut­zer) in den DIP-Bü­ro­stand­or­ten

ins­ge­samt 4,84 Mil­lio­nen Qua­drat­me­ter. Da­mit wur­de der letzt­jäh­ri­ge Um­satz (4,63 Mil­lio­nen Qua­drat­me­ter) zwar über­bo­ten, die bis­he­ri­ge Re­kord­mar­ke aus dem Jahr 2017 mit rund 5,08 Mil­lio­nen Qua­drat­me­ter aber knapp ver­fehlt. Der ak­tu­el­le Um­satz liegt rund 23 Pro­zent über dem Mit­tel­wert der jüngs­ten zehn Jah­re.

Gleich­zei­tig sank der Bü­ro­flä­chen­leer­stand in den ana­ly­sier­ten Bü­ro­märk­ten wie von DIP pro­gnos­ti­ziert bin­nen Jah­res­frist wei­ter um rund 800.000

Qua­drat­me­ter auf ak­tu­ell rund 3,8 Mil­lio­nen Qua­drat­me­ter (En­de 2018: 4,6 Mil­lio­nen). Die Leer­stands­quo­te re­du­zier­te sich ent­spre­chend von vier Pro­zent auf 3,3 Pro­zent.

Da­bei führt die un­ter­durch­schnitt­li­che Neu­bau­tä­tig­keit zu ei­ner zu­neh­men­den Ver­knap­pung an mo­der­nen Flä­chen in In­nen­stadt­la­gen und zu stei­gen­den Spit­zen­mie­ten. Ins­ge­samt pro­gnos­ti­ziert DIP für das Jahr 2020 er­neut ei­nen über­durch­schnitt­li­chen Bü­ro­flä­chen­um­satz.

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