Eklat über­schat­tet Trumps Re­de zur La­ge der Na­ti­on

Rheinische Post Hilden - - Vorderseit­e -

WA­SHING­TON (rtr) Neun Mo­na­te vor der US-Prä­si­dent­schafts­wahl hat der er­bit­tert ge­führ­te Streit von Re­pu­bli­ka­nern und De­mo­kra­ten die Re­de zur La­ge der Na­ti­on über­schat­tet. US-Prä­si­dent Do­nald Trump nutz­te die 80-mi­nü­ti­ge An­spra­che im Kon­gress, um sei­ne Po­li­tik zu lo­ben und für ei­ne wei­te­re Amts­zeit zu wer­ben. Der Re­pu­bli­ka­ner ver­wei­ger­te am Di­ens­tag­abend der De­mo­kra­tin Nan­cy Pe­lo­si ei­nen Hand­schlag. Die Mehr­heits­füh­re­rin im Re­prä­sen­tan­ten­haus zer­riss nach Trumps Re­de de­mons­tra­tiv das Ma­nu­skript hin­ter sei­nem Rü­cken.

Nach der Re­de twit­ter­te Pe­lo­si ein Fo­to mit ih­rer aus­ge­streck­ten Hand. Die De­mo­kra­ten such­ten Ge­mein­sam­kei­ten mit den Re­pu­bli­ka­nern, wür­den aber ih­re Stel­lung ver­tei­di­gen, soll­te es kei­ne Über­ein­stim­mun­gen ge­ben. Trump hat Pe­lo­si im­mer wie­der als „ver­rück­te Nan­cy“be­lei­digt. Trump sag­te, das Land sei in ei­nem stär­ke­ren Zu­stand als je­mals zu­vor. Er ver­wies un­ter an­de­rem auf die wach­sen­de Wirt­schaft und zahl­rei­che neue Jobs. In der Ge­sund­heits­po­li­tik ver­sprach er nied­ri­ge­re Kos­ten für US-Bür­ger und kri­ti­sier­te die Plä­ne der De­mo­kra­ten als zu teu­er.

Bei der Vor­wahl der De­mo­kra­ten in Io­wa lie­fen die Er­geb­nis­se we­gen tech­ni­scher Pro­ble­me erst am Mitt­woch ein. Knapp in Füh­rung lag nach Aus­zäh­lung von fast drei Vier­teln der Stimm­be­zir­ke Pe­te But­ti­gieg (38), der frü­he­re Bür­ger­meis­ter von South Bend im Bun­des­staat In­dia­na.

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