ADAC: Län­ge­re War­te­zei­ten auf NRW-Au­to­bah­nen

Rheinische Post Hilden - - Wirtschaft -

DÜSSELDORF (cbo) Die Zahl der St­un­den, die Au­to­fa­her auf den Au­to­bah­nen NRWs im Stau stan­den, ist 2019 laut ADAC deut­lich ge­stie­gen. Der Au­to­mo­bil­club be­zif­fert die War­te­zeit auf ins­ge­samt 171.000 St­un­den. 2018 hat­te der Wert noch bei 154.000 St­un­den ge­le­gen. Ver­ur­sacht wur­de die Stau­zeit durch knapp 253.000 Stö­run­gen (Rück­gang um vier Pro­zent), ver­teilt auf 453.000 St­au­ki­lo­me­ter (Rück­gang um sie­ben Pro­zent).

Be­son­ders be­trof­fen wa­ren die Au­to­bah­nen in den Bal­lungs­räu­men Rhein­land und Ruhr­ge­biet: die A 1, A 40, A 3 und A 46. Fast 16.000 Staus auf dem Ruhr­schnell­weg zwi­schen Es­sen und Dort­mund be­deu­ten den lan­des­wei­ten Höchst­wert. Die längs­te War­te­zeit muss­ten Au­to­fah­rer auf der A1 zwi­schen Köln und Dort­mund ein­pla­nen; hier stau­te es sich 2019 über 12.700 St­un­den. „Wir ge­hen da­von aus, dass sich die­se Ent­wick­lung erst legt, wenn die Rhein­brü­cke bei Leverkusen wie­der nor­mal be­nutz­bar und bei­spiels­wei­se die Schran­ken­an­la­ge ab­ge­baut ist“, sag­te ADAC-Ver­kehrs­ex­per­te Ro­man Sut­hold un­se­rer Re­dak­ti­on.

Im bun­des­wei­ten Ver­gleich steht NRW er­neut auf dem letz­ten Rang. 36 Pro­zent al­ler bun­des­wei­ten Staus und Sto­ckun­gen ent­fie­len auf die et­wa 2200 Au­to­bahn-Ki­lo­me­ter im Land.

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