Merz gibt sei­nen Auf­sichts­rats­pos­ten bei Black­rock auf

Rheinische Post Hilden - - Wirtschaft -

BER­LIN (dpa) Fried­rich Merz gibt En­de März sei­nen Pos­ten als Auf­sichts­rats­chef beim Ver­mö­gens­ver­wal­ter Black­rock auf, um sich mehr in der CDU en­ga­gie­ren zu kön­nen. Der frü­he­re Vor­sit­zen­de der Uni­ons­frak­ti­on sag­te am Mitt­woch: „Ich ha­be mich ent­schie­den, mei­ne Tä­tig­keit als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der von Black­rock in Deutsch­land zum En­de des ers­ten Quar­tals zu be­en­den. Es war mir ei­ne Freu­de und gro­ße Eh­re, das Un­ter­neh­men in Deutsch­land über die ver­gan­ge­nen vier Jah­re zu be­glei­ten.“Er wol­le sei­ne „Zeit nun nut­zen, die CDU noch stär­ker bei ih­rer Er­neue­rung zu un­ter­stüt­zen und mich wei­ter po­li­tisch ein­zu­brin­gen“. Deutsch­land und Eu­ro­pa stün­den zu Be­ginn des neu­en Jahr­zehnts vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen. „Ich möch­te da­zu bei­tra­gen, dass un­ser Land er­folg­reich bleibt und zu­kunfts­fä­hig wird“, sag­te Merz.Ei­ne Kan­di­da­tur bei der Bun­des­tags­wahl im kom­men­den Jahr lässt er wei­ter of­fen.

Black­rock, welt­weit größ­ter Ver­mö­gens­ver­wal­ter, be­dank­te sich sei­ner­seits bei Merz „für sei­nen Rat und sei­ne Un­ter­stüt­zung beim er­folg­rei­chen Aus­bau un­se­rer Ge­schäfts­ak­ti­vi­tä­ten“. Man wer­de zu ge­ge­be­ner Zeit ei­nen Nach­fol­ger als Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den von Black­rock in Deutsch­land be­kannt ge­ben, hieß es.

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