Seit 1871: Ei­ne Stra­ße er­in­nert an die al­te Ton­hal­le

Rheinische Post Hilden - - Fakten & Hintergrun­d -

7. Fe­bru­ar 1871

Am er­hält der nörd­li­che Teil der be­reits be­nann­ten Ost­stra­ße den Na­men Ton­hal­len­stra­ße. Da­mit soll an die Be­deu­tung des Aus­flugs­lo­kals und spä­te­ren „Kul­tur-Tem­pels“Ton­hal­le er­in­nert wer­den. Für die Düs­sel­dor­fer ist das Aus­flugs­lo­kal, auch je nach Päch­ter un­ter den Na­men „Jan­sens Gar­ten“, „Be­cker­scher Gar­ten“oder „Geis­lers Lo­kal“ein be­lieb­tes Ziel auf dem Weg in die öst­li­chen Wald­ge­bie­te der Stadt. In der Ton­hal­le fin­den bei­spiels­wei­se die ers­ten „Nie­der­rhei­ni­schen Mu­sik­fes­te“statt. Die ers­te Pfer­de­bahn hat­te hier am Flin­ger St­ein­weg, spä­ter Scha­dow­stra­ße, ei­ne Hal­te­stel­le. Nach­dem die Stadt Düsseldorf die be­lieb­te Un­ter­hal­tungs­stät­te ge­kauft hat­te, wer­den in den Fol­ge­jahr­zehn­ten Um­bau­ten vor­ge­nom­men und es ent­ste­hen „Kai­ser­saal“oder „Rit­ter­saal“. In der Ton­hal­le wird der Tier­schutz­ver­ein ge­grün­det, die ers­te Düs­sel­dor­fer Bör­sen­ver­samm­lung fin­det dort statt, so­gar Box­kämp­fe wer­den dort aus­ge­tra­gen. Nach der Kriegs­zer­stö­rung 1943 er­öff­net 1951 das Wa­ren­haus Kar­stadt an glei­cher Stel­le und wird ein be­lieb­tes Ziel von Kon­su­men­ten.

F: AR­CHIV BERNHARDT

Ro­bert Schu­mann di­ri­gier­te 1853 im Geis­ler­schen Lo­kal.

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