Laut Reul kei­ne Fall­zah­len zu Clans und Bar­ber­shops

Rheinische Post Hilden - - Nordrhein-westfalen -

DÜSSELDORF (dpa) Das In­nen­mi­nis­te­ri­um hat kei­ne be­last­ba­ren Fall­zah­len, in­wie­weit Bar­ber­shops im Zu­sam­men­hang mit Clan­kri­mi­na­li­tät ste­hen. Laut Mi­nis­ter Her­bert Reul (CDU) gibt es al­ler­dings „ers­te Er­kennt­nis­se, dass Bar­ber­shops im Ein­zel­fall von kri­mi­nel­len Mit­glie­dern be­trie­ben und durch das Clan-Mi­lieu als Treff­punkt und Rück­zugs­mög­lich­keit ge­nutzt wer­den“, wie er am Don­ners­tag im In­nen­aus­schuss des Land­tags sag­te. Bei Raz­zi­en wür­den die Shops aber eben­so wie Handy-Lä­den nicht sta­tis­tisch er­fasst. Ein Spre­cher der Es­se­ner Po­li­zei hat­te un­se­rer Re­dak­ti­on zu­vor von 20 neu er­öff­ne­ten Bar­ber­shops be­rich­tet, bei de­nen man von Be­zü­gen zu kri­mi­nel­len Clans aus­ge­he. SPD-Frak­ti­ons­chef Tho­mas Kut­scha­ty hat­te an­ge­kün­dig­te Raz­zi­en im „Spie­gel“als „me­di­en­wirk­sa­me In­sze­nie­run­gen“be­zeich­net. Reul wies das zu­rück.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.