Awo: Kin­der­ar­mut frü­her be­kämp­fen

Rheinische Post Hilden - - Nordrhein-westfalen -

BOCHUM (dpa) Bei der Be­kämp­fung von Kin­der­ar­mut muss laut der Ar­bei­ter­wohl­fahrt (Awo) die Prä­ven­ti­on in den Fa­mi­li­en noch frü­her an­set­zen. Vor al­lem jun­ge al­lein­er­zie­hen­de Müt­ter soll­ten stär­ker un­ter­stützt wer­den, for­der­te der NRW-Vor­sit­zen­de Mi­cha­el Scheff­ler. In ei­ner Lang­zeit­stu­die der Awo und des In­sti­tuts für So­zi­al­ar­beit und So­zi­al­päd­ago­gik ver­harr­te rund ein Drit­tel der Be­frag­ten von frü­her Kind­heit bis ins Er­wach­se­nen­al­ter in Ar­mut, dar­un­ter vie­le Frau­en. An Wen­de­punk­ten wie Schul- oder Orts­wech­seln oder dem Be­ginn ei­ner Aus­bil­dung ge­lin­ge es vie­len von ih­nen, aus der Ar­muts­spi­ra­le her­aus­zu­kom­men – dort müs­se Un­ter­stüt­zung ge­ziel­ter an­set­zen. Aus­gang der Un­ter­su­chung ab 1999 wa­ren Da­ten von fast 900 Kin­dern aus 60 Awo-Ki­tas bun­des­weit, der Schwer­punkt lag in NRW.

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