1,5 Mil­lio­nen Kin­der auf Hartz IV an­ge­wie­sen

Rheinische Post Hilden - - Wirtschaft -

BER­LIN/KARLS­RU­HE (dpa) Mehr als 1,5 Mil­lio­nen Kin­der in Deutsch­land sind auf Hartz IV an­ge­wie­sen. Die Zahl ist leicht ge­sun­ken, al­ler­dings ging sie lang­sa­mer zu­rück als die Zahl der Hartz-IV-Emp­fän­ger ins­ge­samt. Das zeigt ei­ne Aus­wer­tung von Da­ten der Bun­des­agen­tur für Ar­beit durch den DGB. Der Aus­wer­tung zu­fol­ge ging die Zahl der Kin­der bis 14 Jah­ren in Hartz-IV-Be­zug von 1,56 Mil­lio­nen im Jahr 2016 auf 1,51 Mil­lio­nen in 2019 (mi­nus 3,1 Pro­zent) zu­rück. Da­ge­gen sank die Zahl al­ler Per­so­nen mit Hartz IV um zehn Pro­zent. In Be­zug auf Hartz IV wur­de am Don­ners­tag be­kannt, dass sich das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt trotz zwei­er Vor­la­gen ei­nes So­zi­al­ge­richts nicht da­mit be­fas­sen will, dass ei­ni­ge Aus­län­der und auch man­che Aus­zu­bil­den­de von be­stimm­ten So­zi­al­leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen sind. Das So­zi­al­ge­richt Mainz hält die Re­ge­lun­gen für ver­fas­sungs­wid­rig. Die Karls­ru­her Rich­ter wie­sen die Vor­la­gen als un­zu­läs­sig zu­rück – der Grund: in­halt­li­che Män­gel.

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