Verwechslu­ng: Käm­mer­ling oder doch Kem­me­rich?

Rheinische Post Hilden - - Politik -

ER­FURT/DÜS­SEL­DORF (kron) Die Re­ak­ti­on von Stefan Käm­mer­ling auf die Wahl des Mi­nis­ter­prä­si­den­ten in Thü­rin­gen war deut­lich. „Na­zis raus! Im­mer. Über­all. Schäm dich, FDP“, schrieb er am Mitt­woch bei Twit­ter, nach­dem FDP-Po­li­ti­ker Thomas Kem­me­rich mit­hil­fe von Stim­men der AfD zum Mi­nis­ter­prä­si­den­ten ge­wählt wor­den war. Ku­ri­os: Wäh­rend Kem­me­rich schnell öf­fent­lich in der Kri­tik stand, gin­gen bei Käm­mer­ling die ers­ten Gra­tu­la­tio­nen ein. Da­bei hat Käm­mer­ling we­der mit der AfD noch mit der FDP et­was zu tun. Er ist kom­mu­nal­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im NRW-Land­tag. Käm­mer­ling und Kem­me­rich wür­den sich zu­dem we­der äu­ßer­lich noch po­li­tisch äh­neln. „Ich wür­de mich nicht von der AfD zum Mi­nis­ter­prä­si­den­ten wäh­len las­sen“, stellt Käm­mer­ling klar.

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