Sam­mel­kla­ge ge­gen Lkw-Kar­tell ge­schei­tert

Rheinische Post Hilden - - Wirtschaft -

MÜN­CHEN (dpa) Die mit Ab­stand größ­te Scha­den­er­satz-Kla­ge ge­gen das eu­ro­päi­sche Lkw-Kar­tell ist vor dem Land­ge­richt Mün­chen ge­schei­tert. Die Kla­ge über 867 Mil­lio­nen

Eu­ro für 84.000 an­geb­lich über­teu­ert ver­kauf­te Last­wa­gen sei recht­lich so nicht zu­läs­sig, ent­schied das Ge­richt. Denn rund 3000 Spe­di­tio­nen und Trans­port­un­ter­neh­men hat­ten ih­re For­de­run­gen an die In­kas­so­fir­ma Fi­nan­ci­al­right ab­ge­tre­ten, die dann als al­lei­ni­ger Klä­ger auf­trat. Die­se Form des Mas­sen­in­kas­sos sei je­doch ge­setz­wid­rig. Fi­nan­ci­al­right „über­schrei­tet da­mit ih­re In­kas­so­er­laub­nis“, be­fan­den die Rich­ter. Fi­nan­ci­al­right kün­dig­te so­fort Be­ru­fung an. Die Last­wa­gen­her­stel­ler MAN, Daim­ler, DAF, Ive­co und Vol­vo/Re­nault hat­ten 14 Jahre lang Preis­lis­ten aus­ge­tauscht.

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