Saf­ti­ge Ripp­chen und ame­ri­ka­ni­sche Sand­wi­ches

Rheinische Post Hilden - - Freizeit & Genuss - VON NI­CO­LE KAMPE

An­ge­bot Zwar steht auf der Karte auch das ei­ne oder an­de­re ve­ge­ta­ri­sche und ve­ga­ne Ge­richt. Wer der Di­cken Rip­pe ei­nen Be­su­che ab­stat­ten will, der soll­te aber bes­ser Fleisch­es­ser sein, ei­ner, der die Bei­la­gen bei­sei­te schiebt, der sich voll und ganz auf das We­sent­li­che kon­zen­triert. Fleisch, Fleisch und noch mal Fleisch – im ame­ri­ka­ni­schen Stil: Spa­re Ribs (Schwei­ne­ripp­chen, ab 10 Eu­ro) und Beef Ribs (Rind, ab 13 Eu­ro), Beef Bris­ket, al­so Rin­der­brust (ab 9 Eu­ro) oder Pul­led Pork (lang­sam ge­gar­tes und zer­zupf­tes Schwein, ab 7 Eu­ro). Wer gro­ßen Hun­ger mit­bringt, der be­kommt auch gro­ße Por­tio­nen. Ent­we­der, man stellt sich ei­ne ei­ge­ne Plat­te zu­sam­men, wählt da­zu ei­ne Beilage und ei­ne Sau­ce. Oder man ver­traut auf die Com­bos (ab 24 Eu­ro).

Wer sein Fleisch lie­ber in ein Bröt­chen klemmt, der kann zwi­schen vier ver­schie­de­nen Sand­wi­ches wäh­len.

Kon­zept Der Na­me „Di­cke Rip­pe“ist Pro­gramm. Das Fleisch be­zieht Be­trei­ber Le­on Sa­lo­mon aus den USA, es wird in der Pro­duk­ti­ons­stät­te in Mön­chen­glad­bach in ei­nem ge­hei­men, mehr­tä­gi­gen Gar­ver­fah­ren zu­be­rei­tet. An­schlie­ßend wird es va­ku­umiert nach Düs­sel­dorf ge­lie­fert und im Re­stau­rant im Ofen er­hitzt. Ver­schie­de­ne Höl­zer wie Ap­fel, Kir­sche oder Bu­che ge­ben dem Fleisch sei­nen Rauch­ge­schmack. Sie­ben ver­schie­de­ne Bei­la­gen ste­hen auf der Karte wie Co­le­s­law (Kraut­sa­lat), ge­grill­tes Ge­mü­se oder Ros­marin­kar­tof­feln. Au­ßer­dem gibt es neun Sau­cen und vier Sa­la­te, da­zu selbst ge­mach­te Li­mo­na­de, die nach Omas Re­zept sein soll.

Ge­schmack Auf ei­nem gro­ßen Blech wird beim Pro­be­be­such die Com­bo „Full Mea­tal Ja­cket“ser­viert. Die bes­te Va­ri­an­te für je­ne, die al­les mal pro­bie­ren wol­len. Da­zu gibt es Co­le­s­law, Süß­kar­tof­fel­frit­ten und Trüf­fel-Mayo. Au­ße­dem be­stel­len wir ein Chop­per

TSC, ein Sand­wich mit Rin­der­brust, Sa­lat, To­ma­ten, Ched­dar und ei­ner haus­ge­mach­ten Sau­ce. Le­on Sa­lo­mon emp­fiehlt das Brio­che-Bröt­chen, das wir ger­ne aus­pro­bie­ren. Das Sand­wich ist saf­tig, das Fleisch ro­sa ge­bra­ten. Bei der Com­bo wird uns ein biss­chen Angst und Ban­ge, wer das al­lein schaf­fen will, der soll­te mit rich­tig lee­rem Ma­gen in die Di­cke

Rip­pe ge­hen. Das

Fleisch ist gut ma­ri­niert, und auch die Barbe­cue-Sau­ce schmeckt. Zum Glück ha­ben wir den Kraut­sa­lat als Beilage ge­wählt, weil selbst für be­ken­nen­de Fleisch­es­ser zwi­schen­durch was Ge­sun­des auf die Ga­bel muss.

Am­bi­en­te Vie­les hat Le­on Sa­lo­mon vom Vor­gän­ger über­nom­men. Die schwe­ren Holz­ti­sche, die al­ten Stüh­le und die Lam­pen. Für den ame­ri­ka­ni­schen Touch sor­gen Bil­der und Blech­schil­der und die gro­ße Schie­fer­ta­fel an der Wand, auf der mit Krei­de ein Schwein und ei­ne Kuh auf­ge­malt sind mit der je­wei­li­gen Ein­tei­lung in Ripp­chen, Brust und Len­de.

In­fo Di­cke Rip­pe, Aa­che­ner Stra­ße 71, ge­öff­net mo.-do. von 11.3021.30 Uhr, fr.+sa. von 11.30-23 Uhr und so. von 12-21 Uhr. Re­ser­vie­run­gen un­ter 0211336830­14

RP- FOTO: ORTHEN

Bei der Com­bo lan­den Schwei­ne- und Rin­der­ripp­chen, Pul­led Pork, Süß­kar­tof­fel­pom­mes und ei­ne Sau­ce auf dem Blech.

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