„Come­dy for Fu­ture“in der Are­na

Rheinische Post Hilden - - Köln Kompakt -

Die Idee zum Gro­ßevent ist En­de des ver­gan­ge­nen Jah­res durch ei­ne Post­kar­te ent­stan­den. Dar­auf wa­ren 17 Zie­le für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung ver­zeich­net. The­ma sind Ar­mut und Hun­ger ge­nau­so wie ein ge­sun­des Le­ben für al­le Men­schen oder die so­for­ti­ge Be­kämp­fung des Kli­ma­wan­dels. Da­bei ent­stand die Fra­ge, wie man die­se Zie­le auch wirk­lich um­set­zen kann. Aus der Idee ist schließ­lich der Ver­ein „Come­dy for Fu­ture“ent­stan­den. Sein ers­tes Pro­jekt ist der Me­gaevent „Come­dy for Fu­ture“am 22. April um 19.30 Uhr in der Köl­ner Are­na mit 17 Co­me­di­ans, wel­che die 17 Nach­hal­tig­keits­zie­le auf der Büh­ne ver­tre­ten. Je­weils zehn Mi­nu­ten hat je­der Künst­ler Zeit und so ent­steht ein Pro­gramm über drei St­un­den mit ganz ver­schie­de­nen The­men und Co­me­di­ans, das es so bis­lang noch nicht ge­ge­ben hat. Bis zu 15.000 Fans fin­den Platz in der größ­ten Are­na in Deutsch­land. Durch Come­dy ler­nen die­se die 17 Nach­hal­tig­keits­zie­le der vom 193 UN-Staa­ten un­ter­zeich­ne­ten „Agen­da 2030“bes­ser ken­nen. Auf der Büh­ne ste­hen wer­den un­ter an­de­rem

Jac­que­line Feld­mann, Alain Frei, Mat­ze Knop, Mar­kus Krebs, Be­nais­sa Lam­rou­bal, Micha­el Mit­ter­mei­er, At­ze Schrö­der und Olaf Schu­bert.„Ich

ha­be das Kon­sum­ziel über­nom­men, bei dem es um über­trie­be­nen Kon­sum geht. Ich en­ga­gie­re mich bei meh­re­ren so­zia­len Pro­jek­ten un­ter an­de­rem für Auf­fors­tung und ge­gen Kin­der­pro­sti­tu­ti­on. Bei mir ha­ben die Ma­cher der Ver­an­stal­tun­gen of­fe­ne Tü­ren ein­ge­rannt. Ich ha­be so­fort zu­ge­sagt“, be­rich­tet At­ze Schrö­der. „Das Tol­le an Come­dy ist, dass man Men­schen mit Hu­mor leich­ter da­zu brin­gen kann, über erns­te

The­men nach­zu­den­ken. Das geht di­rekt ins Herz. Mein Ziel ist die Be­en­dung von Hun­ger. Je­des Jahr ster­ben neun Mil­lio­nen Men­schen dar­an. Das ist im 21. Jahr­hun­dert nicht rich­tig“, er­klärt Alain Frei. Der Rein­erlös der Ver­an­stal­tung, bei der al­le Künst­ler oh­ne Ga­ge auf­tre­ten, wird am En­de durch 17 ge­teilt und den je­wei­li­gen so­zia­len Pro­jek­ten der Co­me­di­ans ge­spen­det. Der Vor­ver­kauf hat be­gon­nen. Kar­ten gibt es ab 29.90 Eu­ro un­ter Te­le­fon 0221/8020.

Ste­phan Ep­pin­ger

FOTO: STE­PHAN EP­PIN­GER

At­ze Schrö­der, Alain Frei, Jac­que­line Feld­mann und Be­nais­sa Lam­rou­bal sind bei „Come­dy for Fu­ture“da­bei.

FOTO: EP­PIN­GER

Mar­kus Gis­dol und Horst Heldt mit dem Kin­der­prin­zen.

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