Kar­stadt-Eig­ner darf Sport Scheck über­neh­men

Rheinische Post Hilden - - Wirtschaft -

BONN (dpa) Der Kar­stadt-Kauf­hof-Mut­ter­kon­zern Si­gna Re­tail kann sei­ne Po­si­ti­on im deut­schen Markt für Sport- und Out­door-Ar­ti­kel aus­bau­en. Das Bun­des­kar­tell­amt gab grü­nes Licht für die Über­nah­me des bis­lang zur Ot­to-Group ge­hö­ren­den Wett­be­wer­bers Sport Scheck. Durch die Über­nah­me ent­steht der füh­ren­de An­bie­ter im Sport-/Out­door-Ein­zel­han­del in Deutsch­land; trotz­dem sei das Vor­ha­ben „im Er­geb­nis wett­be­werb­lich un­be­denk­lich“, sag­te Kar­tell­amts­prä­si­dent Andre­as Mundt. Denn bun­des­weit lä­gen die ge­mein­sa­men Markt­an­tei­le von Si­gna Re­tail und Sport Scheck in den re­le­van­ten Be­rei­chen auch nach dem Zu­sam­men­schluss un­ter 15 Pro­zent.

Sport Scheck kämpft seit Jah­ren mit ro­ten Zah­len. Der Mut­ter­kon­zern Ot­to hat­te das Un­ter­neh­men des­halb zum Ver­kauf ge­stellt. Zu Si­gna Re­tail ge­hö­ren ne­ben den Ga­le­ria-Kar­stadt-Kauf­hof-Wa­ren­häu­sern auch Kar­stadt Sports so­wie meh­re­re spe­zia­li­sier­te Sport­an­bie­ter wie Ten­nis Po­int und Out­fit­ter.

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