Der AfD nicht auf den Leim ge­hen

Rheinische Post Hilden - - Düsseldorf­er Stadtpost - Uwe-jens.ruhnau @rhei­ni­sche-post.de

Die AfD ver­dient es, ab­ge­lehnt zu wer­den. Ver­tre­ter die­ser Par­tei ver­harm­lo­sen die Ver­bre­chen der Na­zis und set­zen Aus­län­der her­ab. Sie be­die­nen Res­sen­ti­ments und schü­ren Vor­ur­tei­le. Lei­der aber hat die Par­tei Er­folg, weil die eta­blier­ten Par­tei­en man­che po­li­ti­sche Fra­ge nicht oder spät an­ge­packt ha­ben. Was heißt all dies für ei­ne Stadt­ge­sell­schaft im Wahl­jahr? Die Dis­kus­si­on mit der AfD muss ge­führt wer­den. Was hat sie denn über­haupt zu Düs­sel­dor­fer The­men zu sa­gen? Ver­fügt sie über Kom­pe­tenz, macht sie gu­te Vor­schlä­ge? Das lässt sich im Dis­kurs klä­ren und da­von hängt auch ih­re Beur­tei­lung durch die Wäh­ler ab. Kom­mu­ni­ka­ti­on hat kein Ge­gen­teil – und wer sie of­fen­siv führt, kann der AfD auch nicht auf den Leim ge­hen. Po­di­ums­dis­kus­sio­nen müs­sen je­doch pro­fes­sio­nell ge­lei­tet wer­den, und wenn dort Dem­ago­gen Cha­os ver­brei­ten wol­len, soll­ten sie be­en­det wer­den. Was wir brau­chen, sind streit­ba­re De­mo­kra­ten.

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