Hier gibt es die bes­ten Sup­pen der Stadt

Noch ist Win­ter, da wärmt ein Süpp­chen am schöns­ten. Vie­le Re­stau­rants bie­ten die­ses gu­te Es­sen an – aus dem Rhein­land und nach Re­zep­ten an­de­rer Län­der. Hier un­se­re Fa­vo­ri­ten.

Rheinische Post Hilden - - Freizeit & Genuss -

Ra­men im Mon­go’s Bowl

Das klei­ne Lo­kal an der Ham­mer Stra­ße 19 im Me­di­en­ha­fen lässt die Gäs­te selbst ih­re Sup­pen kom­bi­nie­ren. Mit Huhn, Gar­ne­len oder ve­ge­ta­risch? Mit wel­chen fünf Ge­mü­sen­sor­ten? Gern mit To­fu – oder für Mu­ti­ge mit Strau­ßen­fleisch? Schar­fe So­ße oder et­was mil­der? Das Er­geb­nis: köst­lich. Be­stellt und ab­ge­holt wird am Tre­sen, be­zahlt im­mer bar­geld­los. Ei­ne Ra­men ist ei­ne asia­ti­sche Sup­pe mit di­cken Nu­deln. Bei Mon­go’s gibt es sie ab et­wa neun Eu­ro, sehr güns­tig im Ver­gleich zu den zahl­rei­chen Ra­men-Lo­ka­len in der Ci­ty. Die Ein­rich­tung vom Mon­go’s ist bunt: blaue Holz­wän­de, grü­ne Schrän­ke, ein Tep­pich – es wirkt al­les sehr ge­müt­lich. (lod)

Lin­sen­sup­pe im Mug­gel

Das Ober­kas­se­ler Lo­kal an der Do­mi­ni­ka­ner­stra­ße 4 hat ei­ne lan­ge Ta­ges­kar­te, auf der auch im­mer et­wa drei Sup­pen an­ge­bo­ten wer­den. Die in­di­sche Lin­sen­sup­pe zum Bei­spiel hat ei­ne gu­te Cur­ry-No­te, def­tig sind auch die Fisch­sup­pe mit Ge­mü­se, Crou­tons und Aio­li so­wie der Ge­mü­see­in­topf. Rich­tig gu­te Haus­müt­ter­chen­sup­pen für 6,20 bis 7,80 Eu­ro. Zum Tel­ler gibt’s im­mer et­was Fla­den­brot mit Dip. Kein Wun­der al­so, dass das Mug­gel schon mit­tags be­setzt ist und vie­le Gäs­te es sich schme­cken las­sen. Da kann die Ge­räusch­ku­lis­sen schon mal or­dent­lich sein. Das leicht fran­ko­phi­le Mug­gel hat ei­ne Be­son­der­heit: Mit­ten im Gast­raum führt ei­ne en­ge Trep­pe nach un­ten ins Film­kunst­ki­no Sou­ter­rain. (lod)

Pho im Ph­ox

Das neue Re­stau­rant an der St­re­se­mann­stra­ße 32 hat drei Va­ri­an­ten der viet­na­me­si­schen Pho auf der Kar­te. Es gibt sie ve­gan, mit Rind und mit Ge­flü­gel. Aus al­len Scha­len kommt ein kräf­ti­ger Duft, in den Brü­hen duf­ten die Zu­ta­ten vor sich hin. Auf ei­nem Ex­tra-Tel­ler lie­gen fri­sche Thai-Ba­si­li­kum-Blät­ter, ein Fläsch­chen mit So­ße und ei­ne win­zi­ge Scha­le mit Chi­li­scho­ten. Das ist scharf! Ei­ne Pho schlägt sich mit 13,50 Eu­ro auf die Rech­nung. Das ist durch­aus üb­lich bei der gro­ßen Scha­le und den gu­ten Zu­ta­ten. Wei­ße Wän­de, ein­fa­che

Holz­ti­sche, ein dunk­ler Bo­den und ei­ni­ge Grün­pflan­zen – für ein jun­ges Re­stau­rant völ­lig aus­rei­chend. Schön: die gro­ße The­ke, hin­ter der Kö­che und Cock­tail­mi­xer ar­bei­ten, je­der Gast kann da mal zu­schau­en. (lod)

Hum­mer­sup­pe im Ro­bert.

Schon an der gro­ßen Schie­fer­ta­fel der Au­ßen­fas­sa­de am Rat­haus­ufer wirbt Alt­meis­ter Ro­bert Hüls­mann für sein „gei­les Hum­mer­süpp­chen“. Und in der Tat ist es ein Klas­si­ker. Klein aber fein, so kommt die Sup­pe in der Kaf­fee­tas­se auf den Tisch. Auf­ge­schäumt mit Sah­ne sieht sie aus wie ein Cap­pu­ci­no. Und erst der Ge­schmack. St­un­den­lang ein­kocht schmeckt das Süpp­chen für ei­nen mo­de­ra­ten Preis von 4,50 Eu­ro in­ten­siv nach dem Krus­ten­tier und be­kommt durch ei­nen Sprit­zer Pas­tis (ein fran­zö­si­scher Anis­li­kör) den letz­ten Pfiff. Ei­ne tol­le Vor­spei­se oder et­was für den Hun­ger zwi­schen­durch. Das Bis­tro ist hell und oh­ne gro­ßen Schnick­schnack. Be­son­ders auf­fäl­lig: Ne­ben nor­ma­len Bis­tro-Ti­schen gibt es wun­der­vol­le Uni­ka­te, die der Düs­sel­dor­fer Künst­ler Jo Bro­cker­hoff im Air­brush-Stil kre­iert hat. (wa.)

Fisch­sup­pe in Les Hal­les St. Ho­no­ré

Das Bis­tro in ei­ner Markt­hal­le an der Nord­stra­ße 31 bie­tet fran­zö­si­sches Flair und ty­pi­sche Spei­sen aus Frank­reich. Da­zu ge­hört die Fisch­sup­pe, die vor dem Ser­vie­ren pas­siert wird, al­so kei­ne Ein­la­gen in Form von Mee­res­tie­ren oder

Fisch­fi­let­stü­cken ent­hält. Die Sup­pe (11 Eu­ro) mit dem kräf­ti­gen Fisch­ge­schmack sät­tigt or­dent­lich. Wer will, kann sie näm­lich selbst noch mit Rouil­le (ei­ner sä­mi­gen Knob­lauchso­ße), Crou­tons und ge­rie­be­nem Kä­se ver­fei­nern. Das Re­stau­rant ist mit viel Lie­be zum De­tail ge­stal­tet. Die Wän­de sind teil­wei­se wie in al­ten Markt­hal­len ge­fliest, Wim­peln in den fran­zö­si­schen Far­ben schmü­cken die of­fen ge­stal­te­ten De­cken, an Wän­den ste­hen Re­ga­le, ge­füllt mit vie­len Köst­lich­kei­ten wie Kon­fi­tü­ren, Wein, Senf und Ge­wür­zen, die al­le er­wor­ben wer­den kön­nen. Üb­ri­gens kann die Fisch­sup­pe auch im Schwes­ter­un­ter­neh­men, dem L‘Au­ber­ge St. Ho­no­ré, Alt Nie­der­kas­sel 49, ge­nos­sen wer­den. (brab)

Mi­so-Sup­pe im Ma­ru­ya­su

Die­se Sup­pe ist in Ja­pan ein Na­tio­nal­ge­richt. Im Land der auf­ge­hen­den Son­ne nimmt sie min­des­tens den Rang ein, den in Deutsch­land die Hüh­ner­sup­pe in­ne­hat. Tat­säch­lich ist die in ei­ner schwar­zen Sup­pen­scha­le ser­vier­te Spe­zia­li­tät nicht nur schmack­haft, son­dern auch ge­sund. Denn sie ent­hält reich­lich Pro­te­ine. Die bei­den Haupt­zu­ta­ten sind die wür­zi­ge Mi­so-Pas­te, die un­ter an­de­rem aus So­ja­boh­nen be­steht, so­wie die Da­shi ge­nann­te Fisch-Brü­he, de­ren Ba­sis Kom­bu-Al­gen bil­den. Im Ma­ru­ya­su kann man die Sup­pe als Teil ei­nes Me­nüs (ab 8 Eu­ro) oder ein­zeln für 1,80 Eu­ro be­stel­len. Das sch­licht ein­ge­rich­te­te Re­stau­rant im Tief­par­terre der Scha­dow Ar­ka­den hat vie­le Fans, sei­ne hin­ter der Glasthe­ke

prä­sen­tier­ten Spe­zia­li­tä­ten, dar­un­ter Su­shi in al­len Va­ria­tio­nen, ste­hen den Ori­gi­na­len in Ja­pan in nichts nach. (jj)

Nu­del­sup­pe im Ra­men Soul

Die Nu­deln für die Sup­pen im Ra­men Soul an der De­ren­dor­fer-/Ecke Fran­klin­stra­ße be­ste­hen aus Mehl, Was­ser und Salz. Die Sup­pen sind ve­ge­ta­risch (9,90 Eu­ro) mit To­fu und Ge­mü­se oder mit Schwei­ne- oder Hüh­ner­fleisch (11,90 Eu­ro) oder Se­a­food. Der Preis ist stim­mig, denn die Por­tio­nen sind reich­hal­tig. Das Ra­men Soul ist sch­licht und mo­dern ein­ge­rich­tet. Es do­mi­nie­ren die Far­ben schwarz und weiß mit asia­ti­schen Ak­zen­ten bei den Bil­dern und Leuch­ten. Die Ti­sche und Hoch­ti­sche sind eng an­ein­an­der ge­stellt, so­dass man schnell ins Ge­spräch mit dem Nach­barn kommt. (wa.)

Kür­bis­sup­pe im Wil­ma Wun­der

Nicht im Sup­pen­tel­ler, son­dern in ei­nem klei­nen Schäl­chen aus Glas wird die cre­mig pü­rier­te Kür­bis­sup­pe mit ge­rös­te­ten Kür­bis­ker­nen, von de­nen es et­was mehr hät­te ge­ben kön­nen, und Kür­bis­kern­öl ser­viert. Da­zu gibt es ei­ne Schei­be Brot. Nach­wür­zen muss man die klei­ne Vor­spei­se für 6,50 Eu­ro kaum, sie ist fruch­tig und be­sitzt ei­ne ganz leich­te Schär­fe. (gaa)

Nu­del­sup­pe im Na­ni­wa

Ein biss­chen Zeit muss man mit­brin­gen, wenn man in dem klei­nen Lo­kal an der Ost­stra­ße 55 es­sen will. Denn spä­tes­tens zur Mit­tags­zeit bil­den sich Schlan­gen vor der Tür, re­ser­vie­ren kann man nicht. Dass sich das War­ten aber lohnt, das wis­sen die Gäs­te. denn im Na­ni­wa gibt es mehr als 20 ver­schie­de­ne Sup­pen, die meis­ten mit hauch­dünn ge­schnit­te­nem Schwei­ne­bauch, Nu­deln und Früh­lings­zwie­beln gar­niert. Zwi­schen 9,50 und zwölf Eu­ro kos­ten die Sup­pen und die Por­tio­nen ma­chen rich­tig rich­tig satt. (ni­ka)

Äh­ze­supp vom Dau­sers Jupp

Was Hand­fes­tes zum Schluss: die Erb­sen­sup­pe bei Dau­ser auf dem Carls­platz oder im Stamm­haus auf der Ul­men­stra­ße. Ein Klas­si­ker oh­ne Schnick­schnack, der im­mer geht. Gut ge­kocht (nicht ver­kocht), satt-sä­mi­ger Ge­schmack, und bo­den­stän­dig ist mit 4,80 Eu­ro auch der Preis. Ge­nau­so viel kos­ten Lin­sen- und Kar­tof­fel­sup­pe, die Gu­lasch­sup­pe ist mit 5,50 Eu­ro et­was teu­rer. Wem die Äh­ze­supp so­lo nicht reicht, kann sie mit ei­ner Bock­wurst auf­pim­pen und legt da­für 2,50 Eu­ro zu­sätz­lich auf den Tre­sen. (ujr)

RP-FO­TO: ANDRE­AS ENDERMANN

Bei Dau­ser am Carls­platz ser­viert Mit­ar­bei­te­rin Ba­na Oda ei­ne kräf­ti­ge Erb­sen­sup­pe.

RP-FO­TO: HOL­GER LODAHL

Im noch recht neu­en Lo­kal Mon­go‘s Bowl im Me­di­en­ha­fen ist die Ra­men­sup­pe der Ren­ner an kal­ten Ta­gen.

RP-FO­TO: H.-J. BAUER

Im Viet­nam-Re­stau­rant Ph­ox ko­chen Huy Kh­anh, Hung Nguy­en und Hai Kiss die Sup­pen

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