Feu­er­wehr-Leit­stel­le be­rich­tet bei Twit­ter über ih­ren All­tag

Rheinische Post Hilden - - Hilden Haan -

HIL­DEN/HA­AN (to­bi) Sie ko­or­di­nie­ren die Ein­sät­ze in Hil­den, Ha­an und dem rest­li­chen Kreis Mett­mann und ste­hen sonst ei­gent­lich nicht im Mit­tel­punkt: Die Mit­ar­bei­ter der Kreis­leit­stel­le der Feu­er­wehr ha­ben sich am Di­ens­tag am eu­ro­pa­wei­ten Tag des No­t­rufs (11.2.) am so­ge­nann­ten Twittergew­itter be­tei­ligt und bei dem Kurz­nach­rich­ten­dienst den gan­zen Tag von den Ein­sät­zen im Kreis­ge­biet und ih­rer Ar­beit be­rich­tet. Sie ver­öf­fent­lich­ten ih­re Bei­trä­ge auf dem Pro­fil des Krei­ses und mar­kier­ten sie mit den Schlag­wor­ten („Hash­tags“) 112Live, KreisMett­mann112 und KreisMett­man­nLi­ve. Wer dem Pro­fil oder den Schlag­wor­ten folg­te, konn­te ei­nen in­ter­es­san­ten Ein­blick er­hal­ten.

Um 7.30 Uhr ver­öf­fent­lich­ten die Mit­ar­bei­ter der Leit­stel­le den ers­ten Bei­trag, in dem sie sich und die Ak­ti­on vor­stell­ten. Dann wur­de es aber auch schnell ernst, die ers­ten No­t­ru­fe gin­gen ein. So twit­ter­ten die Ein­satz­kräf­te bei­spiels­wei­se ein Vi­deo von dem bren­nen­den Con­tai­ner auf der Bau­stel­le des Haaner Gym­na­si­ums (Mel­dung oben rechts). Kur­ze Zeit spä­ter muss­ten die Ra­tin­ger Kol­le­gen ei­ne Per­son aus ei­nem ste­cken­ge­blie­be­nen Auf­zug be­frei­en. Um 9.02 Uhr heißt es: „Ak­tu­ell sind Ret­tungs­wa­gen und No­t­ärz­te im Kreis Mett­mann bei zwölf Not­fäl­len im Ein­satz.“

Ne­ben dem ak­tu­el­len Ge­sche­hen bli­cken die Mit­ar­bei­ter der Leit­stel­le auch im­mer wie­der auf den All­tag. „Wenn es die Zeit zu­lässt, wird mor­gens bei der Kreis­leit­stel­le auch ge­mein­sam ge­früh­stückt. Je­der be­dient sich dann am Früh­stücks­buf­fet“, schrei­ben sie bei­spiels­wei­se ne­ben das Fo­to ei­nes Kol­le­gen, der sich gera­de ein Bröt­chen nimmt. Auch die Zu­be­rei­tung des Mit­tag­es­sens ist The­ma. Oder sie stel­len be­son­de­re Ein­satz­fahr­zeu­ge vor: „Wenn für ei­ne Ver­le­gung aus ei­nem Kran­ken­haus ein Arzt be­nö­tigt wird, kön­nen wir ei­nen spe­zi­el­len Ver­le­ge­arzt alar­mie­ren. Der rollt ak­tu­ell mit ei­nem Son­der-Ret­tungs­wa­gen der Feu­er­wehr Er­krath zum Kran­ken­haus in Hil­den.“

Zwi­schen­durch sind im­mer wie­der die Aus­wir­kun­gen von Sturm Sa­bi­ne The­ma: „Die Feu­er­wehr Hil­den ist zur Wehr­stra­ße aus­ge­rückt, weil Dach­zie­gel ab­zu­stür­zen dro­hen sol­len. Die Kol­le­gen stel­len vor Ort al­ler­dings fest: Kei­ne Ge­fahr! Nur ein Fall für den Dach­de­cker. Oh­ne Blau­licht.“In Heiligenha­us und Er­krath muss­ten um­ge­knick­te Bäu­me ge­fällt wer­den.

Bis 20 Uhr ha­ben die Be­am­ten über ih­re Ar­beit get­wit­tert und al­len Twit­ter-Nut­zern so ei­nen Ein­blick in ih­re Ar­beit er­mög­licht. An der Ak­ti­on ha­ben sich bun­des­weit hun­der­te Feu­er­weh­ren be­tei­ligt.

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