Ärz­te kla­gen ge­gen über­teu­er­te Kon­zert­ti­ckets

Rheinische Post Hilden - - Kultur -

DÜS­SEL­DORF (kron) Als im No­vem­ber der Ti­cket-Ver­kauf für die Deutsch­land-Tour der Ärz­te in die­sem Jahr star­te­te, wa­ren die Kar­ten blitz­schnell ver­grif­fen. Schon nach we­ni­gen Mi­nu­ten wa­ren al­le Kon­zer­te aus­ver­kauft. Der Är­ger bei den Fans war groß. Der Vor­wurf: Käu­fer hät­ten ge­zielt mög­lichst vie­le Ti­ckets er­wor­ben, um sie dann zu hö­he­ren Prei­sen on­li­ne wei­ter­zu­ver­kau­fen. Mög­lich ist das auf Platt­for­men wie Via­go­go. Bei dem On­li­ne-Zwi­schen­händ­ler wer­den Ti­ckets oft zu ei­nem viel hö­he­ren Be­trag als dem Ori­gi­nal­preis an­ge­bo­ten – bis zum Acht­fa­chen der ur­sprüng­li­chen Prei­se. Auch im Fall der Ärz­te-Tour „In the Ä to­night“2020 tauch­ten über­teu­er­te Ti­ckets bei Via­go­go auf. Die­ser Pra­xis soll die Band nun ge­richt­lich ei­nen Rie­gel vor­ge­scho­ben ha­ben. Laut ei­nem Be­richt der „Mu­sik­wo­che“ha­be das Land­ge­richt Mün­chen auf ge­mein­sa­mes Be­trei­ben der Ärz­te, ih­res Tour­nee­ver­an­stal­ters Ki­ki Ress­ler von KKT und dem Ti­cket­an­bie­ter OPM ei­ne einst­wei­li­ge Ver­fü­gung ge­gen Via­go­go er­las­sen. Dem­nach wur­de Via­go­go da­rin ge­richt­lich un­ter An­dro­hung ei­nes Ord­nungs­gel­des von bis zu 250.000 Eu­ro er­satz­wei­se Ord­nungs­haft von bis zu sechs Mo­na­ten ver­bo­ten, un­zu­tref­fen­de Ori­gi­nal­prei­se bei Ver­kaufs­an­ge­bo­ten für Ti­ckets der Band an­zu­zei­gen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.