Star­ke Un­ter­neh­me­rin, klu­ger Ehe­mann, zor­ni­ge Mu­si­ke­rin

Rheinische Post Hilden - - Düsseldorf­er Kultur -

(bpa) Ei­gent­lich läuft es im Le­ben doch im­mer auf ei­ne Fra­ge hin­aus: Und, wie war ich? Wir sa­gen es Ih­nen und ver­ge­ben Ster­ne an die Ge­sell­schaft.

Au­ré­lie Ev­a­bouth

hat in Ober­kas­sel ei­nen Ki­osk na­mens Ki­osk mit Herz er­öff­net. Brief­trä­ger, Po­li­zis­ten, Müll­män­ner und Ta­xi­fah­rer zah­len für den Fil­ter­kaf­fee ei­nen Eu­ro statt 1,30 Eu­ro. „Die­se Leu­te sind täg­lich für uns im Ein­satz, oh­ne sie wä­ren wir auf­ge­schmis­sen.“

Bei ei­nem Emp­fang er­zähl­te der Fortu­na-Vor­stands­vor­sit­zen­de

Tho­mas Rött­germann

da­von, dass er durch­aus Spaß am Kar­ne­val und an der Ko­s­tü­mie­rung hät­te. Sei­ne Ehe­frau darf sich am meis­ten freu­en, denn Rött­germann ge­stand: „Ich hö­re im­mer auf sie. Auch bei den Ko­s­tü­men.“Zu­sam­men tra­fen sie auch schon ins Schwar­ze. Er ging als John Len­non, sie als Yo­ko Ono. „Wir lie­ben die Beat­les.“

Das sind Zei­ten! Zei­ten, in de­nen ei­ne Frau­en­quo­te für Stra­ßen­na­men dis­ku­tiert wird. Und das na­tür­lich be­rech­tigt, denn mit ge­ra­de mal drei Pro­zent ist die Quo­te in Düsseldorf (und ver­mut­lich auch in an­de­ren Me­tro­po­len) viel zu ge­ring. Neh­men wir ein­mal die wun­der­ba­re Cla­ra Schu­man, ei­ne be­rühm­te Stadt­toch­ter. Deut­sche Pia­nis­tin, Kom­po­nis­tin, Kla­vier­pro­fes­so­rin und ab 1840 die Ehe­frau Ro­bert Schu­manns. Wun­der­kind – oh­ne Stra­ßen­na­men!

Wie trau­rig!

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