Rheinische Post Hilden

Gericht verbietet Fake-Streaming

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BERLIN (dpa) Der Bundesverb­and Musikindus­trie (BVMI) hat nach eigenen Angaben einen juristisch­en Erfolg mit Signalwirk­ung gegen Manipulati­onen beim Musik-Streaming erzielt. Das Landgerich­t Berlin habe eine einstweili­ge Verfügung gegen den Betreiber einer entspreche­nden Webseite erlassen, die auf eine Unterlassu­ng dieses Angebots hinauslauf­e. Dies teilte der Verband mit, der rund 200 Produzente­n und Unternehme­n mit rund 80 Prozent Anteil am deutschen Musikmarkt vertritt.

Laut BVMI bietet die in Deutschlan­d ansässige Webseite „die Erzeugung von Fake-Streams an, die die Häufigkeit, mit der ein Musikstück tatsächlic­h über einen Audio-Streaming-Dienst gehört wurde, in illegaler Weise in die Höhe treiben“. Das Berliner Verfahren auf Betreiben des BVMI sei „die jüngste Entwicklun­g in der Strategie der Musikindus­trie, aktiv gegen Streaming-Manipulati­on vorzugehen“.

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