Oh, Tan­nen­baum­stän­der

Pas­send zur Vor­weih­nachts­zeit gibt es ei­ne Aus­stel­lung im Is­su­mer „His-Tör­chen“. Pe­ter Beu nimmt den Be­su­cher mit auf ei­ne Zei­t­rei­se an­hand von Christ­baum­stän­dern. Ei­ne Aus­wahl, die Nost­al­gie auf­kom­men lässt.

Rheinische Post Kevelaer - - Aus Dem Gelderland - VON BI­AN­CA MOKWA

Ei­nes ist klar: Weih­nachts­baum­stän­der ist nicht gleich Weih­nachts­baum­stän­der. Wer das nicht glau­ben mag, der soll­te die Aus­stel­lung „Christ­baum­stän­der im Wan­del der Zeit“von Pe­ter Beu be­su­chen. Und der muss es wis­sen. Im­mer­hin hat er 300 Stü­cke ge­sam­melt. Die Her­aus­for­de­rung für den Mann aus Nie­der­fisch­bach im Sie­ger­land be­stand dar­in, ei­ne Aus­wahl zu tref­fen. Denn nicht al­le 300 Stück fin­den im Is­su­mer Mu­se­um „His-Tör­chen“Platz. „Was hat ei­ne Aus­sa­ge?“, war der Leit­ge­dan­ke beim Raus­su­chen der Ex­em­pla­re, die mit nach Is­sum durf­ten. So viel sei ge­sagt: Al­le sind un­ter­schied­lich. „Man muss das aus Kin­der­sicht se­hen.“

Und so ge­se­hen, gibt es tat­säch­lich je­de Men­ge zu ent­de­cken. Kein Christ­baum­stän­der gleicht dem an­de­ren. Man­chen hat Beu ge­schenkt be­kom­men. „Weil die Leu­te wuss­ten, dass ich sam­mel, weil sie es los­wer­den woll­ten, weil der Christ­baum­stän­der zu groß wur­de oder ein­fach nicht mehr pass­te.“In der Samm­lung be­kom­men die­se aus­ran­gier­ten Stü­cke ei­nen (Eh­ren-) Platz. Die Aus­stel­lung selbst ist ei­ne gu­te Ein­stim­mung auf das Weih­nachts­fest. Denn ir­gend­wie ge­hört auch der Christ­baum­stän­der da­zu, oder?

Pe­ter Beu stellt sei­ne Samm­lung im Is­su­mer „His-Tör­chen“vor. RP-FO­TOS: BIMO

Mit dem fi­li­gran ge­ar­bei­te­ten Ob­jekt (l.) be­gann die Sam­mel­lei­den­schaft. Im Lau­fe der Zeit ka­men vie­le an­de­re da­zu.

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