Es­ka­la­ti­on in Sy­ri­en bleibt aus – An­le­ger er­leich­tert

Rheinische Post Kleve - - WIRTSCHAFT -

FRANKFURT (dpa) Dem Deut­schen Ak­ti­en-In­dex (Dax) ist nach sei­ner Er­ho­lung der ver­gan­ge­nen Wo­chen die Luft aus­ge­gan­gen. Zwar be­ru­hig­te das Aus­blei­ben ei­ner wei­te­ren Es­ka­la­ti­on des Sy­ri­en-Kon­flikts die An­le­ger ein Stück weit, po­si­ti­ve Im­pul­se fehl­ten aber. Zu­dem schwe­len geo­po­li­ti­sche Ri­si­ken wei­ter.

An den Fi­nanz­märk­ten war zu­vor mit ei­nem mi­li­tä­ri­schen An­griff ge­gen Sy­ri­en als Ant­wort auf ei­nen ver­meint­li­chen Gift­ga­s­ein­satz in dem Land ge­rech­net wor­den. Zu­dem hat­te der ame­ri­ka­ni­sche Prä­si­dent Do­nald Trump kurz nach den Mi­li­tär­schlä­gen mit­ge­teilt, dass die „Mis­si­on vollen­det“sei. Auch der bri­ti­sche Au­ßen­mi­nis­ter Bo­ris John­son hat­te von ei­ner ein­ma­li­gen Ak­ti­on ge­spro­chen. Die Ge­fahr ei­ner Es­ka­la­ti­on der La­ge im Na­hen Os­ten wur­de an den Fi­nanz­märk­ten da­her als ge­ring ein­ge­schätzt. Den­noch bleibt das Ri­si­ko, dass sich der Kon­flikt zwi­schen den Ver­ei­nig­ten Staa­ten und Russ­land um das Bür­ger­kriegs­land Sy­ri­en hoch­schau­kelt. So kün­dig­ten die Ame­ri­ka­ner neue Sank­tio­nen ge­gen Russ­land an.

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