IN­FO Gut­ach­ten mahnt AfD zur Vor­sicht

Rheinische Post Krefeld Kempen - - Stimme Des Westens -

Ar­beits­grup­pe Ei­ne von der AfD ein­ge­setz­te Ar­beits­grup­pe un­ter der Lei­tung des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ro­land Hart­wig soll Vor­keh­run­gen ge­gen ei­ne mög­li­che Be­ob­ach­tung durch den Ver­fas­sungs­schutz tref­fen. Die­se Grup­pe hat et­wa ein Gut­ach­ten beim Frei­bur­ger Staats­recht­ler Dietrich Murs­wiek in Auf­trag ge­ge­ben. Dar­in wur­de die Fra­ge er­ör­tert, wel­che Vor­aus­set­zun­gen er­füllt sein müs­sen, da­mit ei­ne Par­tei be­ob­ach­tet wer­den kann.

Emp­feh­lun­gen In die­sem Gut­ach­ten be­fin­den sich Hand­lungs­emp­feh­lun­gen. So warnt Murs­wiek AfD-Po­li­ti­ker et­wa da­vor, Be­grif­fe wie „Über­frem­dung“, „Um­vol­kung“und „Volks­tod“zu ver­wen­den, da die­se An­halts­punk­te für ei­ne Be­ob­ach­tung lie­fern könn­ten. Zu­dem sol­le man ver­mei­den, Pau­schal­ur­tei­le wie „Flücht­lin­ge sind kri­mi­nell“oder „Alt­par­tei­en sind kor­rupt“zu be­nut­zen, die be­stimm­te Grup­pen her­ab­wür­di­gen.

Nie­der­sach­sen Die nie­der­säch­si­sche AfD hat ih­ren Mit­glie­dern be­reits An­wei­sun­gen ge­ge­ben. In ei­ner „Hand­rei­chung“warnt der Lan­des­vor­stand: „Be­ob­ach­tet der Ver­fas­sungs­schutz ei­ne Par­tei, ver­las­sen in kür­zes­ter Zeit na­he­zu al­le Be­schäf­tig­ten des öf­fent­li­chen Di­ens­tes die­se Par­tei.“

FO­TO: DPA

Tho­mas Hal­den­wang ist Prä­si­dent des Ver­fas­sungs­schut­zes.

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