Freie Wäh­ler für Bür­ger­an­trä­ge

Die Kem­pe­ner Wäh­ler­ver­ei­ni­gung un­ter­stützt Vor­stoß, auch in Kempen den Kli­ma­not­stand aus­zu­ru­fen.

Rheinische Post Krefeld Kempen - - Düsseldorf­er Kultur -

KEMPEN (rei) Die Frei­en Wäh­ler Kempen be­trach­ten die For­de­run­gen der Re­so­lu­ti­on zur Aus­ru­fung des Kli­ma­not­stan­des in Kempen als „zu­mut­bar und durch­setz­bar“. Der Kli­ma­wan­del fan­ge vor der ei­ge­nen Haus­tür an. Vor Ort müs­se al­les ge­tan wer­den, „um den Kli­ma­wan­del best­mög­lich ein­zu­däm­men“.

Die Wäh­ler­ver­ei­ni­gung un­ter­stützt al­ler­dings nur die vor­lie­gen­den Bür­ger­an­trä­ge. „Den Kli­ma­not­stand aus­zu­ru­fen und das Be­wusst­sein der Po­li­tik zu schär­fen, ist ein En­ga­ge­ment, das di­rekt aus der Bür­ger­be­we­gung‚Fri­days for Fu­ture‘ stammt, die auch in Kempen de­mons­triert“, er­läu­tert der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Udo Ka­da­gies.„Bür­ger­li­ches En­ga­ge­ment un­ter­stüt­zen wir aus volls­ter Über­zeu­gung.“Die eben­falls vor­lie­gen­den An­trä­ge zum The­ma Kli­ma­not­stand der Kem­pe­ner Grü­nen und der FDP leh­nen die Frei­en Wäh­ler da­ge­gen ab. „Die­se An­trä­ge ge­ben le­dig­lich die Po­si­ti­on von Frau Int­veen wie­der und sind nichts an­de­res als Ef­fekt­ha­sche­rei. Es wird sei­tens der Frak­tio­nen le­dig­lich ver­sucht, aus ei­ner Bür­ger­be­we­gung po­li­ti­sches Ka­pi­tal zu schla­gen“, meint Frak­ti­ons­ge­schäfts­füh­rer Chris­ti­an Geh­len. Des­halb ha­be man auch bis­her kei­ne ei­ge­nen An­trä­ge zu die­sem The­ma ge­stellt. „Wir wer­den die Kli­ma­be­we­gung nicht da­zu miss­brau­chen, um in ih­rem Fahr­was­ser auf zu­sätz­li­che Wäh­ler­stim­men zu hof­fen“, so Geh­len.

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