Thea­ter­stück im Saal Krü­cken

Rheinische Post Krefeld Kempen - - Willich / Tönisvorst -

WIL­LICH. (RP) WAS’N Fest – und was für ein Thea­ter! Das Wil­li­cher Fest aus der Rei­he der WAS’N Fes­te - WAS´N steht da­bei für Wil­lich, Anrath, Schief­bahn und Neersen - ist et­was Be­son­de­res. Es ist nicht nur ein Fest, son­dern gleich­zei­tig auch ein Bei­trag von der städ­ti­schen Se­nio­ren­stel­le und Netz­werk­part­nern zu den Ak­ti­ons­wo­chen „Denk mal – das De­menz­pro­jekt in Wil­lich“der Künst­le­rin Bea­te Krem­pe.

Im Rah­men des Fes­tes kann man am Sams­tag, 15. Ju­ni, im Saal Krü­cken in Wil­lich die Urauf­füh­rung des ein­ma­li­gen Thea­ter­stü­ckes „Der Baum“er­le­ben. Bei dem Baum, nach dem das Stück be­nannt wur­de, han­delt es sich um ei­nen Ap­fel­baum, der mit gro­ßen Früch­ten auf der Büh­ne steht. Das En­sem­ble des Thea­ter­stücks hat sich über Mo­na­te auf den Auf­tritt vor­be­rei­tet und ge­probt. Es be­steht aus Be­woh­nern des Se­nio­ren­hau­ses Moos­hei­de, aus Schü­lern der Sprach­för­der­klas­se der Leo­nar­do-da-Vin­ci Ge­samt­schu­le und ei­ni­gen wei­te­ren thea­ter­be­geis­ter­ten Men­schen.

Bärbel Blo­men von der Se­nio­ren­stel­le der Stadt Wil­lich be­schreibt das Stück: „Es geht um „Frü­her“und „Heu­te“und um The­men, die im­mer ak­tu­ell sind. Wel­che Sze­nen ge­spielt wer­den, ent­schei­det das Pu­bli­kum aber mehr wird vor der Urauf­füh­rung noch nicht ver­ra­ten“.

Für die mu­si­ka­li­sche Be­glei­tung des Nach­mit­tags sorgt Jür­gen Schlü­ter, der Schla­ger zum Mit­sin­gen, Tan­zen und Fei­ern auf­legt. Auch Kin­der tan­zen beim WAS´N Fest, so ist ein wei­te­rer Pro­gramm­punkt der Auf­tritt der Bal­lett­kin­der der Hal­le 22.

Ein­lass ist um 14 Uhr, Be­ginn 15 Uhr, En­de 17 Uhr. Im Ein­tritts­preis von 5 Eu­ro ist ein Ge­deck Ku­chen in­be­grif­fen. Kar­ten er­hält man zu den üb­li­chen Öff­nungs­zei­ten bei der Se­nio­ren­stel­le der Stadt Wil­lich in Schief­bahn, Al­bert-Oet­ker-Str. 98, Tel.: 0 21 54 - 949 653 und in al­len Be­geg­nungs­stät­ten. Da­mit al­le Wil­li­cher teil­neh­men kön­nen, gibt es ei­nen kos­ten­lo­sen Buss­hut­tle­ser­vice, der die Gäs­te aus al­len Stadt­tei­len ab­holt und nach der Ver­an­stal­tung wie­der nach Hau­se zu­rück­bringt. Infof­ly­er mit den Bus­zei­ten lie­gen in al­len öf­fent­li­chen Ge­bäu­den aus. Frü­her gab es die „Äl­tes­ten­fes­te“, jetzt gibt es WAS´N Fest. Nicht nur op­tisch und sprach­lich wer­den die Stadt­tei­le (An­fangs­buch­sta­ben von Wil­lich, Anrath, Schief­bahn, Neersen) in dem Na­mens­zug ver­bun­den – auch in­halt­lich. Da­mit es nicht lang­wei­lig wird, wer­den die Fes­te je­des Jahr durch ein Pro­jekt­team neu or­ga­ni­siert. Auch An­re­gun­gen von Bür­gern wer­den ein­be­zo­gen.

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